Hallo Leute !
Ich wollte es eigentlich vermeiden, dass hier im Forum dreckige Wäsche gewaschen wird.
Aber ich möchte an dieser Stelle auch mal einiges ins rechte Licht rücken.
Ich bin der jenige, der die Kurbelwelle mit 84 mm Hub verbaut habe.
Der Zylinderkopfbauer aus D. ist nicht mein Kumpel und schon gar nicht mein Geschäftspartner, wie von Blacky fälschlicherweise behauptet wurde.
Ich bin und bleibe eine Privatperson, die aus Spaß an der AWO und zum Ausgleich der tristen Bürotätigkeit sein Hobby lebt. Also mit anderen Worten „ein Wald und Wiesen – Schrauber“.
Zitat von Blacky:
„wollte ich euch mal die Geschäftspraktiken vom Zylinderkopfverkäufer und seinem Kumpel , Geschäftspartner und traurigerweise auch Forumsmitglied mitteilen, damit euch nicht das gleiche passiert wie mir.
Der „verunglimpfte Dessauer“ baut wie ich schon seit vor dem Mauerfall an AWO’s rum und macht gute Arbeit.
Vor Ort in seiner Werkstatt habe ich mir das nicht nur einmal angeschaut was er macht und schätze seine vielseitige und kompetente Arbeit.
Ja traurigerweise bin ich auch Forumsmitglied, aber nur so konnte ich auch schon vielen Leuten hier im Forum mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Kannst Du das auch von Dir behaupten Roko?
Als ich den Motorblock aus Würzburg auf der Werkbank hatte um die neue KW fachmännisch einzusetzen stellte ich schnell fest, dass sich die Nockenwelle trotz neuer Lager um 0,7 mm, axial ohne viel Kraftaufwand bewegen ließ. Diese Tatsache lässt sich ganz leicht beweisen. Bei der Demontage erkennt man das die Lageraußenringe eine dünne Schicht Weichlot (Lötzinn) bekommen haben und an der Ausgleichsscheibe zwischen Lagerring und NW-Deckel. Auch hast Du vergessen zu erwähnen dass die Ölpumpe nicht gereinigt war, aber das knirschen war schnell beseitigt als die Rückstände vom Strahlgut und alten Ölschlamm beseitigt waren.
Leider war der Ausbau der Ölpumpe und der NW nicht so einfach, denn das reichlich aufgetragene grüne „Fugendicht“ haben selbst nach Wärmebehandlung für einen guten Sitz der Schrauben gesorgt, so das zwei davon sogar den Kopf verloren haben und ausgebohrt werden mussten. Nur mal so am Rande zu Deiner guten Vorarbeit.
Nach dem Motorschaden haben wir telefoniert und ich habe ohne zu zögern meine Hilfe zugesichert, auch wenn ich mit dem Abriss nichts zu tun habe.
Als ich nach kurzer Zeit den Motor dann wieder auf der Werkbank hatte war ich froh, dass die Kurbelwelle keinen Schaden genommen hat. Um auch Ursachenforschung zu betreiben habe ich auch mal die Schwungscheibe begutachtet. Die Schraube ließ sich sehr leicht lösen und ich brauchte auch keine Vorrichtung um die Schwungscheibe vom neuen Konus der KW zu entfernen. Die „Sechsfederkupplung“ machte keinen guten Eindruck. Der Konus war im sehr schlechten Zustand und hat nur auf zwei kleine Flächen getragen. Der Keil (Halbmond) war an beiden Seiten angeschlagen, daraus schließe ich > die Schwungscheibe war nicht so fest wie sie sein sollte <. Das erschwert die richtige Zündeinstellung auch ein wenig, denke ich.
Du könntest ja mal ein gutes Foto machen und einstellen vom Konus der Schwungscheibe.
Die sechs Federn hatten ihre besten Tage auch schon lange hinter sich und die Federscheibe zwischen Schwungscheibe und Lagersitz (6207) war auch nicht optimal gewählt um die axialen Kräfte der Kupplung etwas abzufangen.
Nachdem ich den Motor wieder zusammengebaut habe mit neuen Teilen wie Schwungscheibe (Kupplung) Zylinder mit Kolben und so, stellte ich beim Probelauf fest, dass der Motor ab Halbgas Zündaussetzer hatte und mit der alten Vergaser und Zündeinstellung (genaue Einstellung wie vor Motorschaden) eigentlich in höherer Drehzahl gar nicht sauber lief.
Leider habe ich davon kein Video gemacht. Da es aber schon Donnerstagabend vor Danewitz war und ich keine Zeit mehr hatte um weiterzuforschen wegen möglicher Ursachen, habe ich auf Dein Drängen den Motor so nach Danewitz mitgebracht.
Leider wurde ich für meine Arbeit nach dem Motorschaden nicht entlohnt und wurde nur mit Anschuldigungen und Vorhaltungen überhäuft.
Erst als ich nach fast zwei Monaten später Dir ein Zeitliches Ultimatum stellte und gegen Dich eine Anzeige machen wollte, hast Du einen Tag vorher eingelenkt und mitgeteilt, dass ich meine Teile wie Kupplung und Zylinder mit Kolben per Post wiederbekomme. Ich warte noch heute auf meine überarbeiteten Kupplungsdruckscheiben und meine zwei Kolbenbolzen.
Ich habe einige Lösungsvorschläge vorgebracht, aber Dein Anwalt und Dein Gutachter waren Dir lieber und wichtiger.
Zitat von B.
Weiterhin sind im Kopf die billigsten Ventile verbaut die es gibt angeblich von VW,Stückpreis ca. 4€ oder 2-3 Wahl die nicht im Auto eingebaut werden können, das heißt der Dessauer (sein Kumpel) verbaut billig Wahre und Verkauft teuer, vor lauter Angst das dies auch mit seinen Motoren passiert die er fertig an dem Mann bringt, hat er alle Auslassventile bei den Motoren die er gerade fertig macht ausgebaut und gegen andere ausgetauscht und wollte mit seinem Kumpel R. Sprechen das dies so nicht geht schließlich will er Garantie auf sein Motor geben , was im Schadensfall so denke ich nicht eingehalten wird oder werden kann.
Hierzu möchte ich anmerken, dass so ein Ventil vom VW 10,90 € kostet. Ich habe einen anderen regenerierten Zylinderkopf aus Dessau wirklich zerlegt, aber hauptsächlich um die Nr. auf dem Ventil lesen zu können und habe mich bei der vertreibenden Fa. über die Verwendung informiert. Dort hat man mir telefonisch versichert, dass dieses Ventil auch als Auslassventil verwendet werden kann, da die Materialien heute etwas besser sind als damals. Auch für Motoren mit Gasverbrennung sind diese Ventile geeignet.
Genau das solltest Du auch mal erfragen bevor Du andere Leute beschuldigst.
Ein Ventilabriss bei AWO und anderen Motoren ist nichts neues, sogar bei Originalmotoren ist das schon öfter vorgekommen. Wer ist denn da nur der Schuldige.
Das soll es erst mal gewesen sein von meiner Seite, obwohl……………
Mit vielen Grüßen aus Berlin, der Hardy.