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Re: Tacho Platine

Verfasst: Di 7. Okt 2025, 12:56
von Schrauberdaddy
Tekkx hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 09:23 Leute. Ich glaube, ihr seid im falschen Thema. ;-)
Um es abzukürzen:
Zenerdiode (die gibt es in fast allen Spannungen und Größen) in der Nähe der Lima einbauen und fertig.
Eventuell sollte jemand tatsächlich ein neues Thema zum Problem eröffnen. Evtl in der sg Wissensdatenbank?
Mit der Aussage bin ich bei dir. Allerdings ist eine gebräuchliche Zenerdiode nicht leistungsstark genug und müßte durch einen entsprechenden Leistungstransistor ( einfach oder in Tandemschaltung und mit Kühlkörper wegen der zerstörerischen "Spannungsspitzen" :P ) verstärkt werden. Wäre eine Lösung für einen Elektronikbastler (sorry -Schrauber). In einem sog. "Spanungskiller" ist auch nichts anderes drin. Wenn div. Komponenten ständig sterben deutet das ja auf eine Menge ungeregelter Energie im ( ! ungepufferten !) System hin. Bei der ursprünglichen Lima war immer ein Akku dran und der hat auch als Puffer (=> Kondensator) gewirkt. Hat auch wunderbar funktioniert. Wer jetzt denkt die neuen Limas kommen ganz ohne Akku oder Kondensator aus ist m. E. ein wenig leichtgläubig. Sorry. Die Statorspule ist eine Induktionsspule die durch eine Dauermagneten "erregt" wird (ohne Feldbegrenzung wie bei der alten Gleichstrom Lima) und deren Leistungsabgabe letztendlich durch den Regler entsprechend "geregelt" wird. Und eine Induktionsspule ist bekanntermaßen ein fixes Teil und soll durch ein wesentlich trägeres Teil Regler mit auf jedem Fall vorhandenem Zeitglied (=> Kondensator) gebändigt werden? Wenn dann am Ende nach dem Regler kein Puffer vorhanden ist.... :::::mm
Zum Thema Schüttelei: KFZ Glühlampen sind konstruktiv auf eine gewisse mech. Beanspruchung ausgelegt und vertragen schon mal einen Peak ohne gleich zu sterben :P
Man denke an Bilux Lampe (Abblendlicht + Lichthupe => banal)
Wenn denn die Lampen häufig durchbrennen ( bei 15V dauerts auch ein paar Stunden) sollte man nach dem Wurm im Gebälk suchen. Manchmal ist es auch nur ein Kupferwurm :lol:
Nachsatz: Mein Beitrag ist Herstellerneutral erstellt und nicht KI generiert
In diesem Sinne: Weiter so
Uff

Re: Tacho Platine

Verfasst: Di 7. Okt 2025, 18:25
von schmerztablette
Servus,
Man müsste einmal messen in welchem Bereich die Spannungsspitzen liegen und ob eine ungeglättete Gleichspannung vorliegt. Und zwar bei den Maschinen, wo es so krass auftritt, daß die Birnen fliegen.
All die in den Beiträgen erwähnten Komponenten, Spannungsregler, Kondensator und Diode sind Cent Artikel und würden auf ne Mini Platine passen.
Allerdings muß ja die Spitzenspannung schnell geregelt werden und bei Ausschalten der AWO die Spannung auch schnell abfallen. Einfallen würde mir dabei eine Relaisschaltung.
Gruß Andre

Re: Tacho Platine

Verfasst: Di 7. Okt 2025, 21:35
von Tekkx
Schrauberdaddy hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 12:56 Mit der Aussage bin ich bei dir. Allerdings ist eine gebräuchliche Zenerdiode nicht leistungsstark genug und müßte durch einen entsprechenden Leistungstransistor ( einfach oder in Tandemschaltung und mit Kühlkörper wegen der zerstörerischen "Spannungsspitzen" :P ) verstärkt werden. Wäre eine Lösung für einen Elektronikbastler (sorry -Schrauber).
(...)
Uff
Zenerdioden kenne ich bis 5 W. Das sollte, wenn es wirklich nur Spitzen sind, reichen. Kenne ich, vielleicht gibt's auch noch größere. Doch ich würde sowieso einen Widerstand mit einbauen um einen Kurzschluss bei Erreichen der Durchbruchspannung, z.B. 14 V, zu verhindern.
Aber das ist nur laienhafte Theorie. Ich habe sowas noch nie gebaut, würde es aber genau so versuchen.
Und: Elektronikbastler sind nicht empfindlich, wenn's ums Basteln geht. :D

Re: Tacho Platine

Verfasst: Di 7. Okt 2025, 22:32
von schmerztablette
;;;;;; Bild

Re: Tacho Platine

Verfasst: Mi 8. Okt 2025, 08:59
von Tuftufek

Re: Tacho Platine

Verfasst: Mi 8. Okt 2025, 09:35
von Schrauberdaddy
Tekkx hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 21:35
Schrauberdaddy hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 12:56 Mit der Aussage bin ich bei dir. Allerdings ist eine gebräuchliche Zenerdiode nicht leistungsstark genug und müßte durch einen entsprechenden Leistungstransistor ( einfach oder in Tandemschaltung und mit Kühlkörper wegen der zerstörerischen "Spannungsspitzen" :P ) verstärkt werden. Wäre eine Lösung für einen Elektronikbastler (sorry -Schrauber).
(...)
Uff
Zenerdioden kenne ich bis 5 W. Das sollte, wenn es wirklich nur Spitzen sind, reichen. Kenne ich, vielleicht gibt's auch noch größere. Doch ich würde sowieso einen Widerstand mit einbauen um einen Kurzschluss bei Erreichen der Durchbruchspannung, z.B. 14 V, zu verhindern.
Aber das ist nur laienhafte Theorie. Ich habe sowas noch nie gebaut, würde es aber genau so versuchen.
Und: Elektronikbastler sind nicht empfindlich, wenn's ums Basteln geht. :D
Moin, es wäre tatsächlich zu klären was das für Spanungsspitzen sind. Bei einem Peak von wenigen Millisekunden löst sich noch kein Lampe auf. Wenn aber die Lampen abrauchen steckt eine längere Zeitspanne mit Überspannung dahinter mit entsprechender Leistung. Und ob da 5W Dioden ausreichen weiß ich auch nicht. Meines Wissens machen die Z Dioden auch keinen Kurzschluss sondern leiten entsprechend ihrer Durchbruchsspannung die überzählige Spannung mit entsprechendem Strom ab. Bin ja auch nur interessierter Laie. Es sind so viele Limas unterwegs und es scheint sich nur um Einzelfälle zu handeln oder die Meisten melden sich nicht. Aber ich bleibe bei meiner Vermutung das die zugehörigen Regler zu träge reagieren und durchaus mal die volle Lima Leistung ins System pusten was dann ohne Pufferung die entsprechenden Auswirkungen hat. ;-) Dabei spielen u. U. auch noch andere Faktoren eine Rolle: diverse Kupferwürmer wie Masseverbindungen Übergangswiederstände/ Kontaktprobleme

Re: Tacho Platine

Verfasst: Mi 8. Okt 2025, 19:12
von Schrauberdaddy
AWO Scheune hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 10:13 Andreas,
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, das eine Zenerdiode wahrscheinlich nicht langen wird.
Warum?
Auf der Platine ist ebenfalls eine Zenerdiode als Spitzenkiller verbaut.
Anfang des Jahres wurde ich von jemandem Kontaktiert, er hätte die Platine ohne Batterie und ohne Kondensator betrieben(die Gründe dazu spielen ja jetzt keine Rolle).
Jetzt hätte mann Sagen können, selber Schuld.
Aber ich wollte wissen wie weit die Beschädigung gegangen ist, und ob sie noch reperabel ist.
Die Spannungsspitze der Vape Lima hat die Rückstellende Sicherung sowie die nachfolgende Zenerdiode sowie anschließend verbaute Spule gegrillt sowie die Leiterbahn zwischen den ersten beiden Bauteile.
Nach dem Tausch der 3 Bauteile und Überbrückung der Leiterbahn funktionierte sie wieder.
Wie lange nun schon in km, da zu kann ich leider keine Aussage treffen.
:::::yy Wobei vor der Zenerdiode auf der Platine (die ja keine großartige Leistung verbraten kann, Milliwatt) ein Vorwiederstand effektiver wäre als eine rückstellende Sicherung die dafür m. E. auch vieeel zu träge reagiert. Lt. deiner Aussage hat die Elektronik überlebt aber leider war das Eingangsglied falsch dimensioniert. Ich kenne den Stromlaufplan der Platine nicht und möchte prinzipiell nichts in Frage stellen. Ist ja auch kein Massenphänomen nur ein spezieller Einzelfall. Ist ja nur eine interessante Option die Platine mit ggf. etwas geringerer Spannung zu betreiben wie die Bordspannung. Wie gesagt ist meine pers. Meinung und ich möchte dafür nicht gesteinigt werden ;;;;;;

Re: Tacho Platine

Verfasst: Mi 8. Okt 2025, 19:40
von AWO Scheune
Unterdimensioniert ist bei der Platine definitiv nichts!
Die verwendeten Bauteile können Ströme bis zu 40V ab, und regeln diese auf 5,5V runter.

Wenn sich da die Bauteile beim Betrieb ohne Puffer in Wohlgefallen auflösen, sollte jedem klar sein, was diese Anlagen für Spitzenströme abgeben.

Ich selbst bin sie Jahre nur mit Kondensator statt Batterie gefahren, und hatte da keine Ausfälle, zumindest nucht wegen der Spannungsspitzen.

Re: Tacho Platine

Verfasst: Mi 8. Okt 2025, 22:10
von burkhardt
Da hast Du das Problem gut eingekreist: Es geht nichts kaputt, wenn es bestimmungsgemäß betrieben wird.
Jedoch wollen einige (Dein "jemand" oder "Bin dabei") eine modische dauererregte Lichtmaschine ohne Puffer in Form einer Batterie oder Kondensator betreiben und erwarten, daß das Bordnetz das irgendwie abkann, damit die Leuchtmittel oder Dein Meßinstrument das überlebt.

Lieber Volker,

Du hast schon mit Spitzenspannungen bis 40 Volt in einem 12-V-Bordnetz gerechnet und mußtest erfahren, daß doch etwas kaputt gehen kann. Gleichwohl verstehendes Lesen und davon zitieren manchen unter Druck setzt, so möchte ich Dir gern Wissenteilenden nicht vorenthalten: "Dabei muss angemerkt werden, daß… es bei Drehzahlen über Leerlauf zu zu hoher Ausgangsspannung am Regler kommt. Diese kann bis zu 50V betragen."

Wer einen Vaperegler mit integriertem Kondensator verbaut hat, der hat schon einen Puffer im Bordnetz. Jedoch ist anzunehmen, daß die Regler von Vape mit Ladekontrolllampenanschluß als auch der von AudioBas auf einen separaten Puffer angewiesen sind. Auch wenn immer mit Licht gefahren wird, so sind es viele Fahrer gewöhnt, ohne Licht anzukicken und das Licht auch mal umzuschalten. Es ist denkbar, daß im Moment des Umschaltens, in der Pause wo keine wesentliche (Rücklicht/ Tachobeleuchtung/ Standlicht/ kaputt) Last abgenommen wird, schon der Fall eintritt, wo wesentlich mehr als Ladespannung anliegt.
Diese Spitzen des Bordnetzes kannst Du unmöglich in Deiner Platine abfangen. Es wäre genug, die Platine allein zu schützen.

Mir ist unklar, wie man auf der einen Seite eine LiMa mit einer Leistung über 100 Watt einbaut und demgegenüber ein Halbleiter als mittelmäßig schnellen Schalter beauftragt, der diese Energie gegen Masse verbraten soll, ohne daß Wärme entstehen darf.
Oder ist es so gedacht, daß der Halbleiter das Bordnetz vom Regler oder wie Texx empfahl gar die Lichtmaschine abkoppelt, so daß die erhöhte Leerlaufspannung egal ist?

Was war die klassische Gleichtromlichtmaschine mit der Erregerspule in Verbindung mit dem Spannungs- und Leistungsregler für eine robuste Erfindung…

Re: Tacho Platine

Verfasst: Do 9. Okt 2025, 08:59
von Schrauberdaddy
Moin, noch ein Gedanke zum Elektrik/Elektronik Thema. Mir ist eingefallen das wir früher zur Überprüfung unserer Elektronikbasteleien ( :::::yy ) manchmal auch Ozilloskope zu Rate gezogen haben. Die waren mehr oder weniger schwer und hatten als Anzeige meist eine grüne Elektronenröhre. Ich hatte auch mal so ein Ding. Interessantes Spielzeug. Heutzutage gibt es die für schmales Geld als LCD-Oszilloskop mit Speicher in der Größe eines Vielfachmessgerätes. Ich könnte mir vorstellen das ein engagierter Elektrikfan (ich bin da raus) so ein Teil am Mobed anschließt, Bordsteckdose oder wo auch immer, das Teil in den Rucksack steckt und mal eine Runde dreht. Das würde ich dann unter der Rubrik Praxisttest einordnen. Da hätte man mal eine konkrete Aussage über die Vorgänge im Bordnetz ohne sich ständig mit Vermutungen herumzuplagen speziell im ungepufferten System. Das wäre doch mal was :::::cb