Jens425S hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 10:37
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In meinem Fall, verträgt der Vergaser absolut keinen Tupfer, dann ersäuft die Kerze sofort
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Jens. Ich möchte hier nochmal einen Dank nachschieben!
Ich schraube nun seit zwei Wochen an meiner Mühle herum, um sie sauber zum Laufen zu bekommen.
Immer mit wechselndem Erfolg. Grundsätzlich läuft sie gut, ich hatte aber immer das Gefühl, dass da noch was mehr geht. Im Sinne von Gasannahme (zum in der Stadt schnell mal Überholen) und stabilem Standgas. (entweder, sie ging immer sofort aus oder sie fing an der Ampel plötzlich zu rennen an - was mir immer sehr unangenehm ist)
Da ich sowieso noch anderen Krimskrams bestellen musste, habe ich gleich noch ein komplettes Reparatur-Kit für den 25.5 ... gekauft - eigentlich wollte ich bloß eine neue Teillastnadel probieren. Die konnte ich aber nirgends einzeln finden.
Alles schön eingebaut - Dichtungen waren schon neu - und nun springt sie total schlecht an.
"Alles" meint hier Schwimmernadel, Teillastnadel und Düsenstock mit 110er HD.
Sowie ich nur leicht tippe - "früher" konnte sie nicht genug Sprit bekommen, es musste sogar nach ein, zwei "Fehltritten" nachgetippt werden - ersäuft sie nun sofort.
Es hilft nix weiter, als Kerze raus und ein paar mal kräftig durchtreten: Dabei spritzt die Brühe nur so zum Spundloch heraus.
Dann, mit der getrockneten Kerze (B6HS zur Zeit), springt sie mit Vollgas(!) zögerlich aber sofort an um dann, wenn sie erst ein bisschen warm ist, richtig gut zu laufen. Sie nimmt willig das Gas an, zieht gut und blubbert an der Kreuzung sachte vor sich hin - muss allerdings immermal mit einem kurzen Dreh neu ermutigt werden. Damit kann ich gut leben.
Soll ja auch von wegen Öldruck garnicht so gut sein, wenn sie lange tuckert.
Die neue Schwimmernadel (hat drei Kerben) habe ich schon zwei Kerben höher "gehängt" als die alte, die allerdings nur eine Kerbe hatte). Der Sprit sollte nun also theoretisch zwei Kerben tiefer stehen. Hab die Länge der Nadeln verglichen. Kann natürlich sein, dass der Kegel der neuen sich noch mit dem Ventilsitz der alten anfreunden muss.
Da mir das mit dem schnellen Ersaufen nicht wirklich gut gefällt, habe ich hier im Forum noch mal alles was ich finden konnte nachgelesen.
Dein Beitrag hat mich erstmal beruhigt und hilft mir, den Sachverhalt - wie mein Physiklehrer schon zu sagen pflegte - als gegeben hinzunehmen. Erstmal!
Danke!
PS: Ist es normal, dass Arbeiten am Vergaser mit montiertem Tank so eine Tortur sind? Oder mache ich irgendwas falsch? Um, zum Beispiel, die Position der Teillastnadel zu ändern, muss ich das Ansaugrohr lösen, den Vergaser vom Zylinder lösen und am Besten noch das Schwimmergehäuse abmontieren, damit ich den Vergaser irgendwie herauswursteln kann.
Es wäre fast einfacher, den Tank herunter zu nehmen. Aber wenn der randvoll ist...
Von wo werden die Kerben der Teillastnadel eigentlich gezählt? Von oben? Je höher der "Wert" um so höher hängt die Nadel?
PS2: Ich habe im Artikel peinlich darauf geachtet, die Begriffe Teillast- und Schwimmernadel nicht zu verwechseln!