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Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Do 27. Jan 2011, 11:22
von Edeltuning
Bild Bild Bild
Jezze is mir klar,wie das Avatar entstanden ist. :lol:
Zumindest kann nun der gewogene Anwender aus 2 von 8 Produkten seine eigene Meinung bilden.
Unter Betracht verschiedener Kriterien und Recherche,hab ich mich für Por15 entschieden...,
auch die Verträglichkeit mit E10 sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Do 27. Jan 2011, 21:42
von Lue
Freue mich Freude bereitet zu haben! Ich denke bei einem Zweikomponentenmittel sollte die E10 - verträglichkeit gegeben sein, da es doch irgendwie ähnlich dem GFK/Gießharz ist. Aber gleich darauf zu kommen ohne das ganze Forum durchstöbert zu haben: Sind den unsere Motoren E-1o verträglich, ggf. auch die der MZ RT 125? Weißt Du da was oder ein anderer Leser?

Grüße Lü

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Do 27. Jan 2011, 23:41
von Edeltuning
Dem Motor,-Eisen,Stahl,Aluminium,wird der Schnaps nichts anhaben,wie bereits gesagt wurde,
höchstens,wenn überhaupt,die Gummibenzinhahndichtung.
In dem Por15 Tank hab ich 95%igen Alkohol schon wochenlang lagern,tut sich nichts,nur wurde eben von
2-Komponenten Versieglungen gesprochen,daß sich diese fladenweise ablösen täten,ob das nun Pfusch bei der Verarbeitung... :?: :?: :?: Nichts genaues weiß man nicht :!:

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 00:02
von feuereisen
Also ich habe in meinem Tank seit 10 Jahren die Beschichtung von KREEM. Hält super und hat sogar die Undichtigkeiten beseitigt die nach dem Umschweissen auftraten.Das ganze System basiert auch auf 3 Arbeitsgängen - chemisch entrosten,reinigen,beschichten.Kostet das Set ca 50€ und je nach Rost und Grösse schafft man 1-3 Tanks.
Einzelne Komponenten gibt es auch nachzukaufen. Habe auch schon mal das rote Fertan probiert -seit 3 Jahren im Öltank - keine Probleme, allerdings gabs da keinen Reiniger und Entroster nur die Beschichtung.
Gruss Sebastian

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 08:10
von fatboyfahrer
kreem hatte ich nur einmal.....und danach sowas von die schnauze voll! hat sich fladenweise gelöst, ging ganz schlecht zu entfernen! laut hersteller nur noch mechanisch zu entfernen.......auch das stimmte nicht. hab mittlerweile ne chemische lösung gefunden und würde es nie wieder verwenden, egal welche farbe.
ich bin bekennender POR 15 verwender und hatte bei mittlerweile 30 tanks nie probleme. und es ist resistent gegen meine chemische lösung :-)
gruss ff

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 09:52
von Lue
fatboyfahrer hat geschrieben:hat sich fladenweise gelöst, ging ganz schlecht zu entfernen! laut hersteller nur noch mechanisch zu entfernen.......auch das stimmte nicht.
:mrgreen: ! Na wenn es sich schon fladenweise löst ist's doch prima zu entfernen, selbst mechanisch: anfassen und rausnehmen. Das war ein wertvoller Anwendertip von: LÜ!

Doch Schmerz beiseite: Wie lange brauchst Du mit POR 15 nun wirklich für einenTank? Stimmt meine Rechnung mit ca. 30 Stunden? Und wie reinigst Du mit 600ml einen AWO Tank? Das wäre eine Erklärung für die zukünftigen Anwender wert, denn das erschließt sich mir nicht. Mir ist es egal, da meine Tanks nun "verkreemt" sind und sofern sich das Zeugs nicht wieder löst, sehe ich keine Veranlassung noch was zu tun.

Grüße Lü

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 10:34
von Uli
Mich erstaunt immer wieder, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit "Kreem" sind.
Ich habe vor 8 ? 10 ? 12 ? Jahren (ich weiss nicht mehr genau) mal einen alt-englischen GFK-Tank
mit Kreem-weiß beschichtet. Alles prima bisher. Das Zeug sei laut Aussage des Herstellers/Vertreibers
auch bioethanol-tauglich bis mind. E85.
Ich (und etliche andere Anwender, mit denen ich sprach) kann nichts negatives zu Kreem weiß sagen,
manche andere machten schlechte Erfahrungen.

Qualitätsschwankungen?
Materialunverträglichkeit?
Oder (ich wage es kaum zu schreiben) Anwenderfehler? 8-)

Ich kann es nicht beurteilen.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte seinen Tank versiegeln LASSEN.
Dann hat man Gewährleistung und kann bei Problemen nachbessern lassen.

Man muss ja nicht alles mit Gewalt selber machen, zumal die Kosten überschaubar sind.
Wenn ich nur einen Tank zum Beschichten habe, nutzt es wenig, wenn ich mit dem Material im
kleinsten Gebinde 3 - 5 Tanks beschichten könnte. Den Rest werden die meisten irgendwann entsorgen.

Grüße,
Uli

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 11:13
von jonas
Jetzt Ich
ich habe bisher nur 3 Tanks mit Kreem behandelt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebniss. Und die Tanks sahen alle von innen aus wie die Titanic von unten .Man sollte natürlich Nach Betriebsanleitung arbeiten das heist Zeit nehmen.Mal eben reinkippen bisschen schütteln is nicht.
mfg Jonas

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 12:37
von Roadrunner
Das Problem mit Kreem und anderen war bisher oft die Vorbehandlung mit Fertan. An sich ein super Zeug , bildet aber eine Pulverartige Oberflächenschicht .Lt. altem Verarbeitungshinweiß reicht abspülen mit Wasser . Dem ist leider nicht so. Es muß mechanisch , mittels Lappen oder besser Bürste nachgearbeitet werden. Im Tank nicht ohne Probleme machbar. Die im Tank verbleibende pulvrige Schicht wirkt wie ein Trennmittel . So lösen sich nach kurzer Zeit Fladenförmig die Tankbeschichtungen. Wenn bei Kreem der Tank vorher gesäubert und nur die mitgelieferten Mittelchen verwendet werden ,vor Auftrag des Lackes der Tank gut abgeheizt wird , so dass keine Feuchtigkeit im Tank verbleibt , funktioniert die Sache auch und hält.

Gruß Ralf

Re: ? HILFE ? Tankversiegelung/Regenerierung

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 14:32
von fatboyfahrer
tja, fladenweise heist eben nicht ganzflächig! und der rest muß ja dann auch noch raus und das kann echt nervig werden!
und spass macht das dann def nicht mehr.
also zum angenehmen teil:
je nach tankvorbehandlung ist die verarbeitungszeit recht unterschiedlich. aber def keine 30h!

die meisten tanks befülle ich zur rostentfernung und zum lösen alter was-auch-immer-teile mit einer handvoll abgezählter spaxschrauben und schüttel den tank je nach verschmutzung/rost ca 10-30 minuten.
alles was dann auszuschütten geht wird ausgeschüttet und die schrauben anschließend nachgezählt!
danach wird der tank leergesaugt und dann mit marine cleaner oder einer heißen spülmittellösung von fettrückständen gereinigt. anschließend mit dem heißluftfön trocknen. danach spüle ich persönlich nochmal mit entfetter oder verdünner um sicherzugehen. danach einen phosphatierer rein auch aus dem system von Por 15 und den nicht gelösten rost umwandeln. das wieder raus und trockenfönen und als letzten schritt die versiegelung rein und fleißig drehen.
alles in allem vielleicht 3-5h je nach tank und verschmutzung. trocknen tut das zeug dann natürlich noch 2 tage lang oder länger bis zur erstbefüllung mit kraftstoff.
so würde ich mal schätzen.
gruss ff

und nun kippt rein was ihr wollt. grins