Ritti hat geschrieben:Bin grad wie das Thema schon verspricht dabei mir eine außenölung für die Touren zu basteln nun meine frage: ist es besser ein Y bzw. T stück als zuleitung zu den einzelnen Kipphebelbrücken dazwischen zu setzen oder kann ich auch von der einen kipphebelbrücke über 2 ringnippel und einer doppel-Hohlschraube zu der andern kipphebelbrücke eine seperate leitung legen. So das der Ölström über die doppel-Hohlschraube erst an der kipphebelwelle geteielt wird. Ich habe angst das der Öldruck an der einen seite zu gering ist........ hat da jmd. schon erfahrungen gemacht?????
Hallo Ritti, hallo Volker,
meine Erfahrung ist, dass man nicht unbedingt ein T- oder Y-Stück braucht. Ich habe bei meiner T die Steigleitung erst an die Ausslasskipphebelwelle (was für ein Wort!) gelegt, dort ein Doppelbajo verwendet und dann an die Einlassseite gelegt. So wie bei der SR 500. Dann kommt (zumindest theoretisch) das "kühle" Öl erst an der thermisch höher belasteten Auslassseite an. Von der Menge her langt das allemal.
Die Ölleitung im Block musst Du anbohren, Volker, geht nicht anders. Ich habe eine Gewindebohrung gesetzt (M8-Helicoil eingeklebt), eine Dichtfläche gefräst und einen Adapter für die Steigleitungshohlschraube (noch so ein Wort)gedreht.
Also "minimalinvasiv".
Der zierliche Anschluss von Ponti gefällt mir aber fast noch besser...
Was mich eher interessieren würde: Warum willst Du eigentlich eine Außenölung? Für sich alleine bringt das kaum Kühleffekt (über diverse Ölkühler will ich hier nicht diskutieren...).
Ich hab die Außenleitung nur deswegen gebaut, weil ich in Verbindung mit Tourengehäuse und Touren(Steckkrümmer-)kopf einen Sport-Aluzylinder verbaut habe und eine (mir symphatischere) "unsichtbare" Lösung nur mit viel Aufwand und zweifelhaftem Ergebnis machbar gewesen wäre.
Nur weil es "schnell" aussieht, lohnt sich der Aufwand nicht.
Grüße,
Uli