Seite 2 von 3
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 20:02
von Edeltuning
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 21:42
von Uli

......also auch nicht wirklich besser als unser kapitalistischer "schnell und Profit". Bloß andersrum begründet. ;)
Was für uns Nachgeborene allerdings das Problem des porösen Gusses nicht löst. Da hab ich mich bei Ebbe schon mit Rico unterhalten. Mein Kopf sifft nämlich auch oft da, wo normalerweise nichts sein dürfte.
Also, wer mixt jetzt den Bärendreck nach? Chemiker vor!
(Bärendreck ist übrigens im hiesigen schwäbisch-bayerischen Sprachraum das Synonym für Lakrize

)
Grüße,
Uli
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 21:57
von Tourenrob
Hallo,
das spirituslösliche Dichtmittel des DDR-Fahrzeugbaus bestand fast ausschließlich aus schnödem Schellack.
Dessen herausragende Eigenschaft ist seine Sprödigkeit, sprich er splittert unter mechanischer Belastung.
Bärige Grüße,
T-Rob
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 21:58
von Sport-Lu
Schlechtes Oben-Schmieröl verwendet??? Ha,Ha!
@amboss:Was hat man denn für diesen Anstrich verwendet??Weisst Du was??
Gruss Jörn!

Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 22:09
von willi425S
Hallo Edeltuning, wie immer die wertvollsten Beiträge von Dir.

Sicher hast Du in der Schrottschmelze gearbeitet, den Dein Fachwissen ist ja unerschöpflich.
Lass es doch bitte. Da du sicher nichts mit der Metallurgie zu tun hattest, bekommts Du einen Eintrag ins Muttiheft. Setzen.
Hilfe zum Beitrag = 0, oder flüssiger als Wasser = Überflüssig.

Achtung Laberalarm.

Sorry musste raus.
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 22:46
von Deleted User 141
Tourenrob hat geschrieben:Hallo,
das spirituslösliche Dichtmittel des DDR-Fahrzeugbaus bestand fast ausschließlich aus schnödem Schellack.
T-Rob
Kann ich mir nicht vorstellen. Denn Schellack war fast mit Gold aufzuwiegen und musste importiert werden. Dann müsst Inge das Zeugs auch mit Einweichen in Spiritus abkriegen...
Matthes
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 22:56
von Tourenrob
Matthes so ist es!
Ich habe noch ein Fläschchen stehen, aber leider eingetrocknet weil ich irgendwann aufgehört habe immer mal wieder Spiritus drauf zu kippen. Hatte damit meinen Starmotor nach KW-Tausch abgedichtet. Nach dem Auftragen blieb vorallem im Sommer nicht viel Zeit zum Zusammenfügen.
Es ist doch ein Versuch wert an dem Zylinderkopf oben mal eine Lösungsprobe mit Spiritus anzulegen.
Beste Grüße in den Spreewald,
Eckhard
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 23:03
von Der Auer
Sehr intressant. Wie Uli schon erwähnte, haben wir beide so eine kleine Stelle im Kopf, die undicht ist. Vielleicht weiß ja jemand eine Lösung, wie man das heutzutage wieder dicht bekommt.
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Fr 22. Jan 2010, 03:50
von Edeltuning
Vor 18 Jahren hatte ich mir ne Tube Motordicht gekauft,kupferfarben,
hee das Zeuch ist einsame Spitze.
Damit hab ich Papierdichtungen beschmiert,Schrauben abgedichtet,Zylinderkopfdeckel innen einen Riß
abgedichtet,Kupferzylinderkopfundfußdichtung damit eingestrichen-dann aber die Aluflächen mit Trennmittel eingesprüht u.s.w.u.s.f.
Die Tube ist noch halb voll und nichts eingetrocknet.
Flächendichtung Loctite 5920
Technische Daten:Temperaturbeständigkeit: -55 - +350 ºC Ausstattung:Beständig gegen Öle,Benzin,Getriebeflüssigkeiten, Wasser und Gefrierschutzmittel. Beständig gegen hohen Druck. Einsatzbereich: Loctite® 5920 wird angewendet, um Zwischenräume zu füllen und unregelmäßige Oberflächen zuverlässig abzudichten.Für Deckel und Flansche an Motoren, Ölwanne, Wasserpumpen, Hydraulikgeräten, Diesel- und Benzinmotoren, landwirtschaftlichen Geräten.
Is das jezze flüssig genug,Genosse "willi425S"

:ugeek:
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Fr 22. Jan 2010, 09:16
von willi425S
Na das war doch mal was, was das Thema betriff Edeltuningt.
Bienchen im Muttiheft

.
Meinst du den Riss im Kopfdeckel an der Schraube?/-Befestigung? (M8), den muss ich auch noch richten. Danke werde das Zeug mal testen.
Die braune Masse hatte ich auch in meinem Z-Kopf, ging beim strahlen raus, aber warum Sie drin war???? Sieht an der Stelle aber nicht so gut aus die Oberfläche. Lauter kleine Lunkerstellen und gerissene Oberfläche, kann also schon sein als Werksseitige Abdichtung.