Hier, wie versprochen, die Fotos meiner Tankbefestigung.
Nachdem ich mehrere Muttern verloren hatte und es immer Theater gab, wenn ich mal den Tank herunternehmen wollte/musste, habe ich mir Folgendes ausgedacht:
Materialbedarf:
Sechskantschraube M8x10 (Vollgewinde, DIN933)
Gewindehülse M8x20 (DIN9070, außen 11mm)
Karosseriescheibe 8,4x25 DIN9021
Kraftstoff- oder Ölschlauch 8x15 oder ähnlich
Blick von links auf die vorderen Halterungen mit Hupe
Ich habe alles aus A2 Edelstahl gefertigt. Alles Andere geht natürlich auch.

Die Schraube ist in meiner Version in die Hülse eingeklebt. Wer schweißen kann, ist klar im Vorteil! Moderne 2K-Kleber tun's aber auch.
Sicher gibt es auch Hülsenschrauben von der Stange. Da ich aber keine finden konnte, musste ich mir die passenden Dinger selbst basteln.
Wie oben schon erwähnt, wurden die M8-Bolzen am Tank auf ca 10 bis 15 mm gekürzt und die Bohrungen der Halterung am Rahmen auf 12 mm aufgebohrt (nicht wie oben gesagt 10 mm).
Zwischen Tank und Halterung (im Bild rot zu erkennen) befinden sich selbst gestanzte 3 mm dicke Gummischeiben (hier Silikon, weil ich's hatte, Autoschlauch geht aber auch), innen 8 mm, außen ca 30 mm.
Wenn der Tank lose aufgesetzt wird, schauen die Tankbolzen gerade so unten aus den Halterungen. So kann die Hülsenschraube bequem angesetzt werden.
Die Schrauben musste ich selbst kürzen, da ich keine 10 mm bekommen habe.
Sechskantschraube (das Gewinde habe ich klempnermäßig mit der Feile gerauht) mit Scheibe in die Hülse (oder Buchse oder Muffe) eingeklebt.
Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sich (Tank-)Bolzen und die Sechskantschraube berühren. So kann die Schraube richtig festgezogen werden, ohne dass in der Halterung übermäßige Spannungen auftreten oder sich die Schrauben wieder lockern.
Es ist reichlich Gummi im Spiel. Der Tank sitzt fest, aber trotzdem beweglich.
Die Konstruktion hält nun schon fast 2 Sommer lang.