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Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Mi 17. Feb 2021, 14:03
von AWO Scheune
Sieht so aus als hättest du links auf die Halterung in der Gabel verzichtet.
Gruß Ekki
Das habe ich auf beiden Seiten, da du das komplette Rad mit Ankerplatten jetzt von unten reinschieben musst, das würde mit den beiden Nasen nicht funktionieren.
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Mi 17. Feb 2021, 20:09
von OBS
Schwarzarbeiter:
Wenn man die Fertigungsmöglichkeiten dazu hat, ist das natürlich die bessere Lösung.
Für den "Heimarbeitenden Rentner," der kaum auf Fremdhilfe angewiesen sein möchte, aber im Besitz einiger Schweißmöglichkeiten ist, finde ich meine Idee schnell und unkompliziert umzusetzen. Hält wieder einige tausend Kilometer.
Jeder wie er hat und kann. Aber auf jeden Fall besser als eine Strebe nach irgendwohin montieren zu müssen.
Ich habe anfänglich damit begonnen das Spiel durch Beilegen verschiedener Blechstärken auszugleichen, die ich dann mit einer kleinen Schelle gesichert habe. Sobald aber Bewegung in das Konstrukt kommt wird es wieder schlimmer. Ist aber die schnelle Lösung und hält jeweils eine Saison bis zwei. Schlussendlich habe ich dann aufgeschweißt. Hält jetzt auch seit 2 Jahren, ohne das das Bremsgefühl bisher schwammig wurde, so wie vorher.
Die Idee mit der Duplex, oder besser Doppelsimplex, finde ich auch sehr gut. Bremst sicherlich super.
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Mi 17. Feb 2021, 20:50
von Schwarzarbeiter
Moin,
Das sollte ja auch nur ein Hinweis auf eine Möglichkeit aus der Vielzahl von Lösungen sein. Schien mir passend zum Thema ...
Gruß Schwarzarbeiter
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Do 18. Feb 2021, 19:41
von OBS
Alles gut, die Ausführung ist ja auch klasse. Vielleicht gibt es von mir in Kürze einen Auftrag für eine BMW R35 - Bremsankerplatte.
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Mo 1. Mär 2021, 18:09
von Timon
Hallo, ich habe eine Weile in den Foren der AWO und EMW nach einer Lösung zur Beseitigung des schlechten Bremsverhalten und des Verschleiß der Gegenhalter gesucht. Ich habe eine Idee aufgegriffen unter Verwendung der Bremsankerplatte und Halbnabe der Ural eine Lösung zu bauen. Natürlich ist die Optik jetzt eine andere! Aber die Bremsleistung ist eine andere Dimension. Der Rückbau dauert so lange wie ein Radaus-/Einbau. In meiner AWO habe ich eine Dnepr Simplex Bremsankerplatte in meiner EMW eine Duplex.
Aufwand: Nabe und Bremsankerplatte aufarbeiten, Lager wie in AWO, Buchsen drehen Abstandshalter, bei AWO die Führung für den Holm 43mm der Bremsankerplatte nachfräsen, Verschraubung der Nabe passend einkürzen, Einspeichen und Zentrieren.
Gruß aus Radeberg
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Di 2. Mär 2021, 19:16
von OBS
Auch nicht schlecht. Gefällt mir gut. Halbnabe-Duplex, Klasse.
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Mi 3. Mär 2021, 11:13
von Bausoldat
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Mi 3. Mär 2021, 13:09
von willi425S
Die Blumenkohlnabe sieht hat nur so....aus und wenn da der Graukittel drauf schaut, Einzelabnahme ist sicher Pflicht... Bremsen wird die sicherlich wie die Sau.
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Do 4. Mär 2021, 10:21
von Bausoldat
willi425S hat geschrieben: Mi 3. Mär 2021, 13:09
Die Blumenkohlnabe sieht hat nur so....aus und wenn da der Graukittel drauf schaut, Einzelabnahme ist sicher Pflicht...
Kommt immer darauf an, ob der "Graukittel" so viel Ahnung von alten Ost-Motorrädern hat.....
Re: Alternative Befestigung der Bremsankerplatte AWO-T
Verfasst: Do 4. Mär 2021, 13:17
von willi425S
Naja Unwissenheit bei den Prüfern kann ja bekanntlich auch gefährlich werden. Leider sind die Blumenkohlbremsen bestimmt den einen oder anderen schon mal bei den Russengespannen vorgekommen. Daher die Bedenken und das Thema Einzelabnahme, was aber möglich sein könnte, da ja Originalteile.