Re: Awo Sport Stoye Superelastik
Verfasst: Sa 22. Feb 2020, 14:22
Hallo Linde,
ich habe auch einen MZ-(ES) SE Seitenwagen an der Sport.
Es geht, wenn Du Dich in die Anschluss/Fahrdynamik-Logik der Konstrukteure hineindenkst.
Wenn Du ihn einfach anschließt, wie der Vorbezitzer meines Gespanns, geht das! Aber die Fuhre fährt sich, vor allem auf unebenre Strecke, nervös wie ein Ziegenbock.
Das macht keinen Spaß!
Geh die Anpassung der Anschlüsse, am besten an, bevor das Boot auf den Rahmen montiert wird.
Dann siehst Du die Einflüsse besser und kannst vie besser ran.
Übrigens ich habe die hydraulische Originalbremse nachgerüstet und bin sehr zufrieden damit. Einzuge Änderung; Ich habe den großen Bremsflüssigkeitsbehälter der späteren MZ nachgerüstet und den originalen Schlauch weggelassen. In dem ist mir die Bremsflüssigkeit zu schnell gealtert (sie ist schwarz geworden). Jetzt bleibt sie sauber.
Damit die Fahrstabilität so gut wird, wie sie vorgesehen war, obwohl der MZ Rahmen nicht an die Sport passt, sind drei wichtige Dinge zu ändern:
1. Der Hauptanschluss (der unter dem Ausleger nach oben, nahe bei der hinteren Fußraste) muss höher an die Maschine angeschlossen werden. Sonst steht das Seitenwagenrad mit negativen Sturz auf der Straße.
- Wie hoch, musst Du ermitteln, denn die Höhe hängt von der Größe des Seitenwagenrades und der Länge des SW Federbeins ab.
- Er sollte möglichst horuzontal angeschlossen werden. Bei mir fehlten 40mm, die ich durch eine Adapterplatte ausgeglichen habe. Die Platte ist Maschinen-Rahmenseitig, verschraubt auf der hinteren Fußrastenhalterung und dem Anschlusspunkt, wo der Kugelkopf original mit dem Rahmen verschraubt ist. Achtung, das Gewinde ist ein M18x1,5, was es nicht in jedem "Baumarkt" gibt.
- Ich habe mir eine Schablone angefertigt, um messen zu können, wie viel Randabstand ich zu den Komponenten, wei Bremsgestänge usw. brauche und danach den Adapter anfertigen lassen.
2. Die Länge des Seitenwagenfederbeins sollte der Anpassung entsprechend ausgewogen folgen.
- Bei mir hat sich das daran erkenne lassen, das die Schwinge idealerweise auch horizontal stellt, wenn der Seitenwagen etwas belastet ist.
- Das ist erreicht, wenn ich ein 30mm gekürztes Federbein verwende.
3. Wenn die beiden Dinge soweit passen, wirst Du merken, dass der (MZ) Stabilisator, selbst wenn er in die für die MZ vorgesehenen Anschlusspunkte, an den beiden Schwingen angeschlossen wird, in einem anderen Winkel verläuft, als es den Anschlusspunkten am SW Rahmen entsprechen würde.
- Ich habe das zum Schluss ausgeglichen.
- So, dass der Stabi unbelastet spannungsfrei eingebaut ist.
Ich habe recht lange gebraucht, das alles herauszufinden.
Stand während der Anpassungen, oft mit Norbert (Tano) in Verbindung, weil man ab znd zu feststellt, dass es gerade mal wieder gar nicht weiter geht, obwohl man denkt, alles richtig zu machen.
Du bekommst das hin!
Mit/in einer besseren Werkstatt, als meiner Tiefgarage, sicher auch schneller als ich. Ich muss immer improvisieren, weil ich weder eine Werkbank noch eien Hebebühne, dafür aber wenig Platz habe.
Wenn die Anschlüsse passen, der Rahmen gerade steht und das Federbein passt, kannst Du auch die Einstellung ordentlich hin bekommen.
Wenn da irgend etwas nicht passt, wird die Einstellarbeit zu einem Akt der Verzweiflung. Der Vorbesitzer meines Gespanns, hatte den Sturz der Maschine negativ, das SW Rad ebenfalls und die Vorspur auf über 60mm "Nachspur", statt ca. 20-30mm Vorspur gestellt.
Jetzt - nach dem Umbau - sind bei meinem MZ Superelastik, an der Sport normale Einstellwerte möglich und das Gespann fährt sich ordentlich.
Viel Erfolg!
... und viel Geduld!
ich habe auch einen MZ-(ES) SE Seitenwagen an der Sport.
Es geht, wenn Du Dich in die Anschluss/Fahrdynamik-Logik der Konstrukteure hineindenkst.
Wenn Du ihn einfach anschließt, wie der Vorbezitzer meines Gespanns, geht das! Aber die Fuhre fährt sich, vor allem auf unebenre Strecke, nervös wie ein Ziegenbock.
Das macht keinen Spaß!
Geh die Anpassung der Anschlüsse, am besten an, bevor das Boot auf den Rahmen montiert wird.
Dann siehst Du die Einflüsse besser und kannst vie besser ran.
Übrigens ich habe die hydraulische Originalbremse nachgerüstet und bin sehr zufrieden damit. Einzuge Änderung; Ich habe den großen Bremsflüssigkeitsbehälter der späteren MZ nachgerüstet und den originalen Schlauch weggelassen. In dem ist mir die Bremsflüssigkeit zu schnell gealtert (sie ist schwarz geworden). Jetzt bleibt sie sauber.
Damit die Fahrstabilität so gut wird, wie sie vorgesehen war, obwohl der MZ Rahmen nicht an die Sport passt, sind drei wichtige Dinge zu ändern:
1. Der Hauptanschluss (der unter dem Ausleger nach oben, nahe bei der hinteren Fußraste) muss höher an die Maschine angeschlossen werden. Sonst steht das Seitenwagenrad mit negativen Sturz auf der Straße.
- Wie hoch, musst Du ermitteln, denn die Höhe hängt von der Größe des Seitenwagenrades und der Länge des SW Federbeins ab.
- Er sollte möglichst horuzontal angeschlossen werden. Bei mir fehlten 40mm, die ich durch eine Adapterplatte ausgeglichen habe. Die Platte ist Maschinen-Rahmenseitig, verschraubt auf der hinteren Fußrastenhalterung und dem Anschlusspunkt, wo der Kugelkopf original mit dem Rahmen verschraubt ist. Achtung, das Gewinde ist ein M18x1,5, was es nicht in jedem "Baumarkt" gibt.
- Ich habe mir eine Schablone angefertigt, um messen zu können, wie viel Randabstand ich zu den Komponenten, wei Bremsgestänge usw. brauche und danach den Adapter anfertigen lassen.
2. Die Länge des Seitenwagenfederbeins sollte der Anpassung entsprechend ausgewogen folgen.
- Bei mir hat sich das daran erkenne lassen, das die Schwinge idealerweise auch horizontal stellt, wenn der Seitenwagen etwas belastet ist.
- Das ist erreicht, wenn ich ein 30mm gekürztes Federbein verwende.
3. Wenn die beiden Dinge soweit passen, wirst Du merken, dass der (MZ) Stabilisator, selbst wenn er in die für die MZ vorgesehenen Anschlusspunkte, an den beiden Schwingen angeschlossen wird, in einem anderen Winkel verläuft, als es den Anschlusspunkten am SW Rahmen entsprechen würde.
- Ich habe das zum Schluss ausgeglichen.
- So, dass der Stabi unbelastet spannungsfrei eingebaut ist.
Ich habe recht lange gebraucht, das alles herauszufinden.
Stand während der Anpassungen, oft mit Norbert (Tano) in Verbindung, weil man ab znd zu feststellt, dass es gerade mal wieder gar nicht weiter geht, obwohl man denkt, alles richtig zu machen.
Du bekommst das hin!
Mit/in einer besseren Werkstatt, als meiner Tiefgarage, sicher auch schneller als ich. Ich muss immer improvisieren, weil ich weder eine Werkbank noch eien Hebebühne, dafür aber wenig Platz habe.
Wenn die Anschlüsse passen, der Rahmen gerade steht und das Federbein passt, kannst Du auch die Einstellung ordentlich hin bekommen.
Wenn da irgend etwas nicht passt, wird die Einstellarbeit zu einem Akt der Verzweiflung. Der Vorbesitzer meines Gespanns, hatte den Sturz der Maschine negativ, das SW Rad ebenfalls und die Vorspur auf über 60mm "Nachspur", statt ca. 20-30mm Vorspur gestellt.
Jetzt - nach dem Umbau - sind bei meinem MZ Superelastik, an der Sport normale Einstellwerte möglich und das Gespann fährt sich ordentlich.
Viel Erfolg!
... und viel Geduld!