Re: Klarlack oder nicht?
Verfasst: Do 28. Nov 2019, 08:16
Hallo TimV,
Du siehst wie viele verschiedene Meinungen es zu dem Thema gibt.
Nun auch noch meine?...
Vieles wurde ja schon benannt.
1. Du musst entscheiden, ob Dich die Gebrauchsspuren stören. Wenn das so ist, gibt es verschiedene Ansätze an das Thema zu gehen.
2. Denn sehr entscheidend ist, welche Art "Lösungsmittel" Deinem Lack zugesetzt war.
- Wasser, wie heute üblich?
- Oder ist es ein Acryllack?
- Oder Nitro (Nitrocelluloselack).
- Für das Linieren kommen wieder andere Lacke in Frage.
Beide letztere Lack-Typen, dürfen beid einem Oldtimer (mit Einschränkungen!) zwar heute noch verwendet werden, aber die meisten Lackierer wollen das Material, wegen der Lösungsmitteldämpfe nicht mehr verarbeiten.
Du solltest also Deinen Lackierer/Linierer erst mal fragen, welche Art Lack er verarbeitet hat. Dann kann er auch sagen, welche Art von Klarlack sich darauf verarbeiten lässt.
Dann kann er Dich auch beraten, wie stark glänzend und hart der Klarlack werden soll.
Am Ende ist das dann auch wieder Deine Entscheidung, was Du möchtest, wenn die Machbarkeit abgeklärt ist.
Ich bin kein Profi, habe aber mal einen Workshop zu dem Thema besucht, weil ich auch unsere alten Autos aufbereite.
Es gibt da wirklich ganz viele Unterschiede, die die Lacke in ihrer Zusammensetzung, "Lösungsmittelbasis", Glanz und Härte unterscheidet.
Ich meine, berate Dich mit einem Profi Deines Vertrauens und entscheide selbst was Du möchtest.
Wenn die Grundsatzentscheidung gefallen ist, gibt es weitere Möglichkeiten, den vorhandenen Lack aufzuarbeiten, bevor er mit einem Klarlack versiegelt wird.
Kratzer kannst Du z.B. vorher auspollieren (lassen), wenn das noch geht.
Aber auch da, wird es wieder Deine Entscheidung sein, was Du machen möchtest. Mach was Dir gefällt, und in Dein Budget passt.
Gebrauchsspuren wirst Du aber auch mit Klarlack nicht ganz verhindern können. Oder Du stellst Deine AWO in die Vitrine ...
Gute Erfahrungen, habe ich mit einer Qualitativ hochwertigen Lackversiegelung gemacht. Auch da kannst Du Dich beraten lassen. Z.B. hier: https://www.petzoldts.de/shop/
02331 - 48 33 40
Wichtig für Dein Verständnis, wie es funktioniert ist; Eine Lackversiegelung ist keine Politur und kein Wachs!
Versiegelung kannst Du immer wieder auftragen, wenn der Lack vorher ganz sauber ist. Z.B:. durch Reinigung mit "Blauer Knete". Wie das geht, erfährst Du auch dort. Mit jeder neuen Versiegelung, wird die Schicht stärker und widerstandsfähiger.
Das hilft ordentlich, Gebrauchsspuren weniger deutlich sichtbar werden zu lassen. Aber es ist Arbeit!
Viel Erfolg!
Du siehst wie viele verschiedene Meinungen es zu dem Thema gibt.
Nun auch noch meine?...
Vieles wurde ja schon benannt.
1. Du musst entscheiden, ob Dich die Gebrauchsspuren stören. Wenn das so ist, gibt es verschiedene Ansätze an das Thema zu gehen.
2. Denn sehr entscheidend ist, welche Art "Lösungsmittel" Deinem Lack zugesetzt war.
- Wasser, wie heute üblich?
- Oder ist es ein Acryllack?
- Oder Nitro (Nitrocelluloselack).
- Für das Linieren kommen wieder andere Lacke in Frage.
Beide letztere Lack-Typen, dürfen beid einem Oldtimer (mit Einschränkungen!) zwar heute noch verwendet werden, aber die meisten Lackierer wollen das Material, wegen der Lösungsmitteldämpfe nicht mehr verarbeiten.
Du solltest also Deinen Lackierer/Linierer erst mal fragen, welche Art Lack er verarbeitet hat. Dann kann er auch sagen, welche Art von Klarlack sich darauf verarbeiten lässt.
Dann kann er Dich auch beraten, wie stark glänzend und hart der Klarlack werden soll.
Am Ende ist das dann auch wieder Deine Entscheidung, was Du möchtest, wenn die Machbarkeit abgeklärt ist.
Ich bin kein Profi, habe aber mal einen Workshop zu dem Thema besucht, weil ich auch unsere alten Autos aufbereite.
Es gibt da wirklich ganz viele Unterschiede, die die Lacke in ihrer Zusammensetzung, "Lösungsmittelbasis", Glanz und Härte unterscheidet.
Ich meine, berate Dich mit einem Profi Deines Vertrauens und entscheide selbst was Du möchtest.
Wenn die Grundsatzentscheidung gefallen ist, gibt es weitere Möglichkeiten, den vorhandenen Lack aufzuarbeiten, bevor er mit einem Klarlack versiegelt wird.
Kratzer kannst Du z.B. vorher auspollieren (lassen), wenn das noch geht.
Aber auch da, wird es wieder Deine Entscheidung sein, was Du machen möchtest. Mach was Dir gefällt, und in Dein Budget passt.
Gebrauchsspuren wirst Du aber auch mit Klarlack nicht ganz verhindern können. Oder Du stellst Deine AWO in die Vitrine ...
Gute Erfahrungen, habe ich mit einer Qualitativ hochwertigen Lackversiegelung gemacht. Auch da kannst Du Dich beraten lassen. Z.B. hier: https://www.petzoldts.de/shop/
02331 - 48 33 40
Wichtig für Dein Verständnis, wie es funktioniert ist; Eine Lackversiegelung ist keine Politur und kein Wachs!
Versiegelung kannst Du immer wieder auftragen, wenn der Lack vorher ganz sauber ist. Z.B:. durch Reinigung mit "Blauer Knete". Wie das geht, erfährst Du auch dort. Mit jeder neuen Versiegelung, wird die Schicht stärker und widerstandsfähiger.
Das hilft ordentlich, Gebrauchsspuren weniger deutlich sichtbar werden zu lassen. Aber es ist Arbeit!
Viel Erfolg!