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Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 09:15
von Roadrunner
@Andreas1 Nen Gummihammer braucht man schon und ein Schraubstock ist auch nicht verkehrt.

Wenn dann noch Prisma , Messuhren und eine anständige Presse mit entsprechendem Aus und Einpressadaptern bereitliegt, ist man der Sache schon einen Schritt näher. Das die Welle ansonsten im guten Zustand sein sollte , .......logisch .
Ob Firma X Y oder Z anderes oder gar besseres Material verbauen ??????
Ich habe keine Ahnung ob dieser Rep-Satz was taugt ,hab damit keine Erfahrung . warscheinlich haben das die Wenigsten.
Aber nicht alles was aus Taiwan ( der Repsatz soll ja nach Rene daher stammen) kommt muß auch gleich schlecht sein. Mein 3 er Golf fährt schon seit Jahren mit einem Radlager hinten aus Taiwan und eines auf der anderen Seite von VAG . Beide tun was sie sollen . Das ist meiner Meinung das Wichtige . Die Teile müssen nicht so gut wie möglich sein , sondern ihre Aufgabe erfüllen und halten.
Ob nun Taiwan , China oder Deutschland Herstellerland ist .
Wer einen Serienmotor damit am Leben erhalten will , kann , so glaube ich , keinen großen Fehler damit machen.
Bei getunten Motoren sind die Belastungen ganz anders und selbst eingefleischte Kurbelwelleninstandsetzer tun sich hierzulande schwer mit Garantie für Ihre Produkte wenn die KW in solchen Motoren laufen soll.
Ich kann Motoreninstandsetzter verstehen ,wenn sie auf Ihr erprobtes Material zurückgreifen und Experimente mit unbekanntem und billigem Material scheuen. Sie müssen schließlich Garantie für Ihre Leistung übernehmen und haben einen Ruf zu verlieren. Als Privatmann für eigene Zwecke , kann ich aber das Risiko schon eingehen und testen. Im schlimmsten Fall gewinne ich nur an Erfahrung
Ralf
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 09:41
von ossimoped
Hallo an Alle,
Herrlich Edel, aber nicht das jetzt Jeder seine Kw verdrischt....
Der Preis für diesen Überholsatz liegt sogar noch unter dem Preis der Firma Sch... Über den Großhandel bekommt Jeder, der entsprechend gelistet ist, seinen Einkaufspreis und kann seine Marge selbst bestimmen. Und da der Großhandel die Dinger von einem Importeur bezieht.....
Ich denke, Jeder der eine Welle braucht, und damit nicht unbedingt Hardcore fährt, kann sich auch diese Taiwan- Welle zulegen. Die haben im Übrigen auch Vorteile. Die Wellen sind zum Einen neu angefertigt und zum Anderen gibt es neuere Materialien. Deswegen dürften die auch nicht schlechter als die alten DDR- Wellen sein, mit denen Mancher noch rumfährt. Ich würde mir auch keinen Überholsatz für ca 78,-€ + Versand kaufen, wenn mich die komplette Welle nur ca 90,- kostet. Aber es muß Jeder für sich selber entscheiden.
Mal zu sehen, wie eine Kw auseinandergepresst, bearbeitet und wieder zusammengebaut wird ist sicher interessant, dürfte aber für die Wenigsten machbar sein.
@ Ralf, wer weiß schon woher welches Bauteil wirklich stammt? Da hast Du vollkommen Recht. Selbst die großen, namhaften Firmen verbauen Lager, Dichtungen und Sonst Etwas aus Fernost....
Gruß der Uwe
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 14:12
von Bausoldat
mopedprinz hat geschrieben:Da die meisten gebrauchten AWO Hubwangen leider in den wenigstens Fällen über Nullmaß Bohrungen in den Hubscheiben verfügen, sind diese Pleuel Sätze aber nur bedingt einsetzbar. Gruß Rene'
ossimoped hat geschrieben: Ich würde mir auch keinen Überholsatz für ca 78,-€ + Versand kaufen, wenn mich die komplette Welle nur ca 90,- kostet. Aber es muß Jeder für sich selber entscheiden.Gruß der Uwe
Die beiden Komentare von Renè und Uwe gingen mir auch durch den Kopf als ich das Thema aufgemacht habe, daher meine Sprachlosigkeit

Für mich macht das keinen Sinn einen neuen Pleuelsatz in eine ansonsten alte Welle einzubauen wenn die gesamte neue Welle nur unwesentlich mehr kostet

Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 15:20
von Mich
Für 90€ habe ich die aber noch nicht gesehen.
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 15:32
von mopedprinz
Andreas1 hat geschrieben:Das Geld kann man dann auch aus dem Fenster schmeißen, oder an Ärzte ohne Grenzen spenden, aber wer glaubt sich im Schraubstock mit `nem Gummihammer `ne Kurbelwelle zusammenzusammenzubasteln, ist echt mit Klammern gepudert, oder sollte sich ein anderes Hobby suchen. "Ein Crash Kurs im KW Pressen und Richten"...was ist denn das für ein Quatsch...
Andreas1
Natürlich brauch man allerhand Vorichtungen und Gerätschaften. Das wäre nicht das Problem, da alles außer der Presse mobil ist. Und wenn man es einmal live gesehen hat, kann man für sich selber entscheiden, ob sich der Aufwand der Anschaffungen lohnen würde, da schon einiges dazu gehört. Die meisten habe ne KW ja noch nie von innen gesehen.
Schlechtreden jedoch, ist wirklich nicht so schwer...
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 16:51
von Roadrunner
Rene , es gibt auch mobile Pressen

.
Ich glaube , dass es nicht unbedingt notwendig wäre eine Kurbelwelle auseinander zu nehmen und mittels Repsatz zu reparieren. Vielmehr finde ich Rene´s Idee gut , mal zu vermitteln wie eine Kurbelwelle vermessen und bei Bedarf gerichtet werden kann.
Dafür braucht man auch nicht so viel Equipment . Meßuhren , zB. gibt es für wenig Geld auf fast jedem Teilemarkt . Wie oft werden gebrauchte Wellen einfach wieder eingebaut , ohne zu prüfen ob diese verzogen sind . Schäden sind so vorprogrammiert . Das Vermessen und Richten ist kein Hexenwerk , entsprechende Kenntnissen vorausgesetzt. Das zu Vermitteln wäre bestimmt mehr wert als eine KW mal in Teilen zu sehen.
Ralf
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 18:24
von Edeltuning
Wenn der dreiwöchige Lehrgang nichts kostet, mach ich auch mal mit.
Ob ich dann aber noch auf Teilemärkte renne und mir Richtböcke oder ne billig vergammelte Drehbank und
Lagersitzaufbereitungsmaschinen und Konusschleifgeräte besorge, um EINE Kurbelwelle zu reparieren, weil es gerade einen billichen Pleuelsatz gibt..., ist wohl doch fraglich.

Vergaser einstellen bringse nich, aber mir fangen jezze mal an, Kurbelwellen instandzusetzen.

Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 21:33
von Mich
Edeltuning hat geschrieben:Wenn der dreiwöchige Lehrgang nichts kostet, mach ich auch mal mit.
Ob ich dann aber noch auf Teilemärkte renne und mir Richtböcke oder ne billig vergammelte Drehbank und
Lagersitzaufbereitungsmaschinen und Konusschleifgeräte besorge, um EINE Kurbelwelle zu reparieren, weil es gerade einen billichen Pleuelsatz gibt..., ist wohl doch fraglich.

Vergaser einstellen bringse nich, aber mir fangen jezze mal an, Kurbelwellen instandzusetzen.

Donnerwetter, eine "fast" sinnvolle Antwort.
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: Sa 1. Mär 2014, 22:40
von Roadrunner
Schade dass Beiträge nur oberflächlich gelesen werden und der Inhalt durch das nächste"sinnvolle" Statement von Edel untergeht.
Wellen mit defekten Lagersitzen und vermurksten Konen mit dem REP-SATZ heilen zu wollen ist genau so sinnvoll wie Edel einen vernünftigen Beitrag entlocken zu wollen.
Wellen zu vermessen und zu richten, kann fast jeder mit wenig technischem und finanziellen Aufwand.
Etwas Geschick vorausgesetzt.
Ralf
Re: Kurbelwelle selbst instandsetzen?
Verfasst: So 2. Mär 2014, 01:50
von Edeltuning
...Eben

Wer etwas Geschick hat, wird sicherlich nicht oberflächlich lesen und sich bei Bedarf auch an Fachliteratur orientieren. Wem man erklären muß, daß für eine KW richten, eine Messuhr notwendig ist,
dem kann man auch "fast" sinnvolle Statements erzählen.
