Richtig Brennstoffqualität ist wichtig !
Obwohl wir glaube im ähnlichen Thema Jemanden hatten ,der sein Altöl damit verbrannt hat und meinte , damit rußt die Heizung auch nicht .............
Fakt ist , solange die Heizung einigermaßen sauber ist und das Abgas staufrei weg kann , hat man kaum Probleme.
Sobald sich aber Ölkohlablagerungen soweit gebildet haben ,dass das Gerät nicht mehr vernünftig arbeitet , wird das immer schlimmer und lässt sich nur durch eine gründliche innere Reinigung wieder in Schuß bringen.
Früher , als Notmaßnahme , haben wir die Heizungen "knallen" lassen , um durch die Explosion die Ölkruste aus dem Wärmetauscher zu kriegen. Oft genug gingen dabei die Wärmetauscher zu Bruch ! Wenn das unbemerkt bleibt und man die Heizung weiter betrieben hat , vermischt sich Abgas mit Warmluft und gefährliches Kohlenmonoxid gelangt in den geheizten Raum. Zu Ostzeiten sind auf die Art mehrere Leute sanft entschlummert .
Aus Erfahrung kann ich nur sagen , wenn ständig die Glühkerze verrußt und sich in der Einschrauböffnung für die Glühkerze auch am inneren Ende eine , immer wiederkehrende , dicke Ölkohlekruste bildet , ist die Heizung reif für eine Öffnung und gründliche Reinigung. Die Ölkohleschicht am Glühkerzeneinschraubstück ist meist so dick , dass , wenn man dort reinguckt , die Öffnung nach innen gerade so groß ist , dass die Glühwendel noch durchpasst. Dadurch wird beim Rausschrauben der Glühkerze die Glühwendel nicht selten verbogen oder beschädigt. Man kann diese Kruste mechanisch ,mittels Schraubendreher o.ä. entfernen , aber dass hilft nur selten lange.
Also entweder mit ständigen Problemen leben oder aufwändig Reinigen !
Ganz Grob, das Röhrchen muß , wie in der Zeichnung , an der engsten Stelle des Bechers , so nahe als möglich am Becherrand enden. Der Becher und der Becherteller müssen sauber ohne Ablagerungen sein , der Wärmetauscher ohne Ölkohle.
Abgas und Brennluftöffnung frei . Dann sollte das Gerät wieder seinen Dienst tun.
Ralf