Zündungsproblem

Licht, Hupe, Lima & Regler, Batterie, Zündmagnet
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inge
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Re: Zündungsproblem

Beitrag von inge »

AwomitSchwalbe hat geschrieben:4) falscher Einbau, werde ich nochmals kontrollieren. In der Tat fehlt der Stift am Magnet, hatte aber beim Einbau darauf geachtet dass die beiden Löcher zusammen liegen.
5) falscher Takt, ist dies anhand der Lampe kontrollierbar?


Gruss
Um hier mal eine Auflösung zu geben - in der Tat hat der Stift am Antrieb gefehlt. Magnet wurde aber so eingebaut als wenn einer dran wäre und in den Antrieb der Nockenwelle passen würde - also ich würde sagen er wurde richtig eingebaut. Nun hat aber jemand im Laufe der vielen Zündmagnetlebensjahre mal an dem rum geschraubt und dafür gesorgt, daß der Unterbrecher genau um 180° versetzt seinen Dienst tut. Jedenfalls mußte der Magnet um 180° versetzt zum richtigen Einbau eingesetzt werden und das Maschinchen lief wieder.

Gute Fahrt! ;;;;;;;;
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Awojuenger
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Re: Zündungsproblem

Beitrag von Awojuenger »

Moin Inge,
ich nehm mal an, dass du dem Kollegen geholfen hast....
Dazu eine Frage: Hat denn der Zündmagnet 2x pro Umdrehung einen Abriss? Wenn ja, ist es wohl möglich den Unterbrecher um 180° zu verdrehen. Wenn nicht, wird nur wenig magnetische Energie in den Zündfunken umgesetzt und es kann zu Problemen mit dem Funken kommen - zumendest wenn die Magnetisierung nachlässt.
Die Funkenenergie ist das, was die Qualität des Funkens ausmacht. Die kann mit einer Funkenmessstrecke gemessen werden. Das ist eine isolierte Röhre mit 2 Kontakten und mit Guckloch bei der der Abstand eines Kontaktes zum anderen eingestellt werden kann. Bilder gibts im Hertweck Kupferwurm. Der Funken muss noch bei einigen Millimetern überschlagen, um im Brennraum sicher zünden zu können. Die hier im Fred gezeigten "Prüfstände" sind nur zur grundlegenden Funktionsüberprüerprüfung geeignet - zur Funkenqualität sagen sie wenig.
Womöglich gibt es mittlerweile elektron. Geräte zur Messung der Funkenenergie - das wissen sicher die Spezis.
Gruß
Heiner
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Roadrunner
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Re: Zündungsproblem

Beitrag von Roadrunner »

Awojuenger hat geschrieben:Moin Inge,
ich nehm mal an, dass du dem Kollegen geholfen hast....
Dazu eine Frage: Hat denn der Zündmagnet 2x pro Umdrehung einen Abriss? Wenn ja, ist es wohl möglich den Unterbrecher um 180° zu verdrehen. Wenn nicht, wird nur wenig magnetische Energie in den Zündfunken umgesetzt und es kann zu Problemen mit dem Funken kommen - zumendest wenn die Magnetisierung nachlässt.
Die Funkenenergie ist das, was die Qualität des Funkens ausmacht. Die kann mit einer Funkenmessstrecke gemessen werden. Das ist eine isolierte Röhre mit 2 Kontakten und mit Guckloch bei der der Abstand eines Kontaktes zum anderen eingestellt werden kann. Bilder gibts im Hertweck Kupferwurm. Der Funken muss noch bei einigen Millimetern überschlagen, um im Brennraum sicher zünden zu können. Die hier im Fred gezeigten "Prüfstände" sind nur zur grundlegenden Funktionsüberprüerprüfung geeignet - zur Funkenqualität sagen sie wenig.
Womöglich gibt es mittlerweile elektron. Geräte zur Messung der Funkenenergie - das wissen sicher die Spezis.
Gruß
Heiner
Hallo Heiner ,

Praktisch gesehen hat der Awozündmagnet 2 x pro Umdrehung einen magnetischen Abriss . Aber nur einer wird für die Erzeugung der Zündenergie genutzt und zwar der , welcher zeitnah mit dem Öffnen des Unterbrechers übereinstimmt. Die Unterbrecherplatte könnte theoretisch um 180 Grad verdreht aufgesetzt werden ,wenn das Anschlußkabel nicht zu kurz wäre. Macht aber kein Mensch , weil einfaches Abziehen des Magneten und Drehen des Zündankers um 180 Grad wesentlich einfacher ist. Wenn Du Dir einen Awomagneten schon mal genau angeguckt hast , wirst Du eventuell erkannt haben ,das am Antrieb der von Inge erwähnte Stift zu finden ist. Dieser soll ja verhindern ,dass der Magnet falsch aufgesetzt werden kann. Fehlt der Stift kann der Laie schon mal Fehler machen.
Deine Funkenstrecke gibt es für wenig Geld bei Louis https://www.louis.de/artikel/zuendspann ... t=98359651 . Ein wirklich nützliches Werkzeug. Elektronische Messgeräte dafür gibt es sicher , braucht HIER aber kein Mensch !

Gruß Ralf
Zuletzt geändert von Roadrunner am Mi 29. Jul 2015, 16:33, insgesamt 2-mal geändert.
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gkm
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Re: Zündungsproblem

Beitrag von gkm »

Es kann auch sein, das am Fliehkraftregler die Gewichte verkehrtrum, 180° versetzt, eingebaut wurden. (Hatte ich selbst schon, angeblich überholten Magnet eingebaut und nur Fehlzündungen).

Der Nocken selbst passt nur in eine Richtung.
Zuletzt geändert von gkm am Do 30. Jul 2015, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
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inge
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Re: Zündungsproblem

Beitrag von inge »

gkm hat geschrieben:Es kann auch sein, das am Fliehkraftregler die Gewichte verkehrtrum, 180° versetzt, eingebaut wurden. (Hatte ich selbst schon, angeblich überholten Magnet eingebaut und nur Fehlzündungen).

Der Nocken selbst passt nur in eine Richtung.
An dem wird´s wohl liegen - andere Möglichkeit gibt es fast nicht um den Antrieb 180° versetzt einbauen zu müssen. ;-) ;-)
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