ach ja die bilder sind auch wichtig für euch. ich arbeite dran. bei mir fliegt ja noch alles im kopf vorbei. ich beeil mich
bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
- Bernde
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
tusen takk
und schön daß es euch gefällt.
ach ja die bilder sind auch wichtig für euch. ich arbeite dran. bei mir fliegt ja noch alles im kopf vorbei. ich beeil mich
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Bernde, schreib ALLES...
Sehr schöner Reisebericht - weiter so.
Gruß Tobias
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C.Shelby
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Mensch Bernde,
was für ein Ding. Diesen Traum haben wir Alle. Du hast ihn verwirklicht. Ganz Allein. Scheiß die Wand an.
Huuuuuuuuuuuut ab.
Stolz bin ich ein bisschen, das unsere Rundfahrt ein Initial für dich gewesen ist. Dann haben wir ein Ziel der Deutschlandtour erreicht.
Deine Frage wegen der Umsetzung in Film und Bildern, können wir gerne in Angriff nehmen. Nur muss ich erstmal unsere kleine Deutschlandtour bearbeiten. Das kostet immer ne Menge Zeit. Mache ich aber gerne für dich.
Und schreib bitte bitte noch mehr und ausführlicher. Ist wirklich toll und spannend zu lesen.

Grüße Peter
was für ein Ding. Diesen Traum haben wir Alle. Du hast ihn verwirklicht. Ganz Allein. Scheiß die Wand an.
Huuuuuuuuuuuut ab.
Stolz bin ich ein bisschen, das unsere Rundfahrt ein Initial für dich gewesen ist. Dann haben wir ein Ziel der Deutschlandtour erreicht.
Deine Frage wegen der Umsetzung in Film und Bildern, können wir gerne in Angriff nehmen. Nur muss ich erstmal unsere kleine Deutschlandtour bearbeiten. Das kostet immer ne Menge Zeit. Mache ich aber gerne für dich.
Und schreib bitte bitte noch mehr und ausführlicher. Ist wirklich toll und spannend zu lesen.
Grüße Peter
Und jetzt ein schlauer Spruch:-.........................
- Bernde
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Peter, Danke!!! ich bin grad sehr gerührt.
Hoffentlich wirds nicht langweilig, es sind noch mehr als 2 Wochen zu erzählen. Ach wenn ich doch schon alles aus dem Kopf auf Papier hätte. Es wird...
Hoffentlich wirds nicht langweilig, es sind noch mehr als 2 Wochen zu erzählen. Ach wenn ich doch schon alles aus dem Kopf auf Papier hätte. Es wird...
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sieben
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Macht echt Spaß, das zu lesen!
Mehr mehr.....
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der Baer
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Moin,Bernde hat geschrieben:Hoffentlich wirds nicht langweilig, es sind noch mehr als 2 Wochen zu erzählen. Ach wenn ich doch schon alles aus dem Kopf auf Papier hätte. Es wird...
Mensch Bernde, mach Dir da mal keine Sorgen! Schreibe mal schön weiter - für die "Daheimgebliebenen"
ich jedenfalls bin gespannt, was noch kommt ....
der Steve
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Absolut geil Bernde, ich beneide dich ein wenig aber ob ich selber so eine "Gewalltfahrt" machen würde ??? Ich denke eher nicht....Zumindest nicht alleine.
Deine Berichte hören sich an wie von einem Kerl der nach Afrika fährt und sich jeden Abend auf einen Stein in der Savanne setzt und darüber berichtet wie seine Eindrücke vom Tag waren (Ich mein im Endeffekt ist es nix anderes) und wenn er wieder zurück kommt macht er einen Film daraus.....z.b. 7 Jahre in Tibet
Deiner heißt dann
"9000 km Nordkap und zurück"
GROSSARTIG
COOOLLL
Gruß Ziege
Deine Berichte hören sich an wie von einem Kerl der nach Afrika fährt und sich jeden Abend auf einen Stein in der Savanne setzt und darüber berichtet wie seine Eindrücke vom Tag waren (Ich mein im Endeffekt ist es nix anderes) und wenn er wieder zurück kommt macht er einen Film daraus.....z.b. 7 Jahre in Tibet
Deiner heißt dann
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
AWO_Ziege hat geschrieben:... so eine "Gewalltfahrt" ...
nix gewalt , alles ganz friedlich
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Altmerker
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Mensch bernde,schreib n richtiges buch! Das is ja echt klasse u.obendrein liest sichs super! Wen da nicht das fernweh packt,der hat den sinn des lebens nicht verstanden! Freu mich auf mehr!!! Gruß Marko
Alles geht,so lang es nicht neu und original ist!
- Bernde
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Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Tag 5
03.06.2012 (378km) Start 6:30 Al, Aurlandsvangen, Laerdalsoyri, Ovre Ardal, Turtagro, Juvvashytta, Lom, Grotli
Ein toller Reisetag schwierigen Passagen bricht an. Nach einem sehr frühen, gemütlichen und ausgiebigen Frühstück mit Quellwasser, Kaviar und Brot verlasse ich den mir überlassenen Bauernhof ohne Spuren zu hinterlassen in Richtung Aurlandsvangen. Auf dem Aurlandsvegen will ich fahren, der nicht ohne Grund „Eisweg“ genannt wird. Vom lieblichen Hallingdal fahre ich hinauf in eine andere Welt. Zugefrorene Seen, nicht nur die Bergspitzen sind schneebedeckt , scharfer Wind um die Nase und das Beste: für 90 km keine Menschenseele weit und breit. Ich hab das alles für mich.Einmal halte ich etwas unglücklich und meine oberste Karte fliegt weg. Ich hechte hinterher über ein verharrschtes Schneefeld. Eine verkrüppelte Birke hält die Karte fest, bis ich da bin. Glück gehabt! Und auch , daß mich bei der Aktion niemand gesehen hat. In der Mitte geht das Benzin aus und der Reservekanister kommt zum Einsatz. Es schneit bei 3 bis 5°C. Mir ist nicht kalt. Heute muß auch der 2. Gang ab und zu etwas tun. Kurz vor einem Tunnel überholt mich ein Bus mit Japanern. Wenns hoch geht, geht’s auch wieder runter. Steile Serpentinen mit Tunneln die im inneren schlecht ausgeleuchtete 90° Kurven haben sind schon etwas abenteuerlich, wenn auch imposant. Vom Tal aus sieht man die Straße gar nicht. An einem Aussichtspunkt halte ich und treffe den Bus wieder, der gerade losfährt. Plötzlich schreit es aus einem Busch . Der Bus stoppt nach ein paar Metern... fast einen vergessen! Im schönen Aurlandsvangen tanke ich und telefoniere mit kurz Anja via Festnetz um den SIM – Karten – defekt zu berichten. Jetzt geht’s ab in das längste Straßentunnel der Welt. Das Laerdaltunnel mißt über 24km Länge. Das ist verdammt lang und eigentlich eintönig, wenn nicht 3 in Fels gehauene Hallen, die mit blauem und orangenen Licht ausgleuchtet werden, eine Abwechslung mit „Aha- Effekt“
bieten würden. In der letzten der drei Hallen halte ich an, hinterlasse ein klitzekleines Tag, mache paar Fotos und staune über die unheimliche Akustik im Tunnel. Die Autos schieben förmlich die Schallwellen durch die Röhre vor sich her. Sie entfalten sich in den Hallen und hören sich noch imposanter an. Man glaubt ein Lkw kommt angesaust, und bereitet sich schon auf den Windstoß vor, dann kommt ein PKW nicht mal all zu schnell vorbei. Schein und Sein. Weiter geht’s... oder doch nicht.? Beim Antreten bricht die Kickstarterfeder und der Kicker bleibt unten. Recht schnell ist ein Provisorium aus einem Gummiband angebracht, das nach einigen kleinen Modifikationen ohne Probleme bis nach Hause seinen Dienst tut. Über Laerdalsoyri fahre ich am kalt aussehenden Ardalsfjord bis Ovre Ardal. In dem kleinen, von steilen Felsen umgebenen Städtchen richte ich den Fußbremshebel ( Schraube hat sich selbst FEST gezogen ) und schlage einen der steilsten Wege meine Reise ein. Den Weg durchs Fardalen Richtung Turtagro. Haarnadelkurven werden im ersten Gang bei vollem Lenkeinschlag bewältigt und langsam wird es mal wieder Winter. Wenn man denkt, man ist oben … nene... . An der Mautstation bin ich schon voll Schnee und es weht. Aber die Straße ist gefräst, wenn auch mit imposanten mit 4m hohen Schneewänden. Immer weiter hinauf zieht sich die Straße, die dann übers Sognefjell bis ca 1430 m hoch führt. Manchmal denke ich der Motor geht fest oder zieht nicht mehr richtig, denn ich komme trotz gefühlt wenig Steigung selbst im 2. Gang nur mühsam vorwärts. Dann die Auflösung in Form eines Warnschildes : 14 % Steigung . Rechts der Straße ragen Berge bis 2100m auf, links geht’s bis 1600m. Im Leirdal dagegen grüne Bäume und der Flieder blüht.
Jotunheimen: Die Riesen verhüllen ihre Gesichter. In Galdesanden biege ich rechts auf den Weg zur Juvvashytta ab und fahre fast die ganze Zeit bis zum Raubergstulen im ersten Gang. Manometer ist das steil hier. An der Schranke zahle ich Maut und … upps … Schranke geht aber schnell wieder runter. An der Schranke bezahle ich ein zweites mal Maut ,sehe zu, schnell durch die Schranke zu kommen und packe danach alles wieder zusammen. Zunächst läuft alles noch ganz passabel ( im 1. Gang ) doch der Nebel wird immer dicker und es die Temperatur sackt von 12°C auf bis – 2°C ab. Kann ja nur gut für die Luftkühlung sein . Es beginnt zu schneien. Wir klettern immer weiter hinauf und um jede Kurve wird die Sicht weniger. Schätze so 5m noch. Doch das stört ja keinen großen Geist, solange kein tiefer Schnee auf der Straße ist. Schon hinter der nächsten Kurve ist es dann soweit und das erste Schneefeld ist zu sehen. Anlauf und durch. Jetzt wäre Crosspelle und Seitenwagenantrieb toll. Noch einmal 20m freie Straße zum Schwung holen und dann ist Feierabend. Umdrehen und nochmal mit Schwung... keine Chance. Ich gebe auf. Schließlich soll ja nix kaputt gehen. Bei jetzt noch 2 m Sicht baue ich aus lauter Freude am Frust einen Schneemann auf die Straße und mache paar Fotos, damit das auch einer glaubt. Auf dem Weg nach unten sollte es leichter gehen. Blos doof wenn beide Räder im Schnee schon rutschen und man trotzdem nicht langsamer wird. Auf Wiedersehen Galdhoppigen ! Im Tal ist dann wieder alles gut und ich fahre weiter nach Lom. Nach zwei kurzen Stopps zum tanken und an einer Stabkirche biegen wir auf die Strynefjellstraße ab. Heute wird gezeltet; mitten im Fjell! Bei Grotli schlage ich an einer noch wegen Schneeverwehungen gesperrten Seitenstraße mein Zelt so auf, sodaß ich einen herrlichen Blick auf dieses bizarre Fleckchen Erde genießen kann, das nur auf den ersten Blick aus nicht mehr als Wasser, Stein, Schnee und Moos zu bestehen scheint. Als Abendbrot gibt’s nach dem täglichen Motorradservice Fencheltee und lecker norwegisches Brot mit Salami von Onkel Reiner und Tante Claudia. Als Zugabe noch die Wärme vom Benzinkocher und diese herrliche Aussicht.. Der Schnee rieselt leise aufs Zelt Ein bunter Vogel hüpft hier herum und sucht zwischen den Steinen nach Samen.
Technisches:
Kickerfeder gebrochen … Berndes patentierte Gummibandkickstarteraußenrückholkinematik
Fußbremshebel hat sich von alleine fest gezogen
Magnet und Lichtmaschine geprüft … ok
03.06.2012 (378km) Start 6:30 Al, Aurlandsvangen, Laerdalsoyri, Ovre Ardal, Turtagro, Juvvashytta, Lom, Grotli
Ein toller Reisetag schwierigen Passagen bricht an. Nach einem sehr frühen, gemütlichen und ausgiebigen Frühstück mit Quellwasser, Kaviar und Brot verlasse ich den mir überlassenen Bauernhof ohne Spuren zu hinterlassen in Richtung Aurlandsvangen. Auf dem Aurlandsvegen will ich fahren, der nicht ohne Grund „Eisweg“ genannt wird. Vom lieblichen Hallingdal fahre ich hinauf in eine andere Welt. Zugefrorene Seen, nicht nur die Bergspitzen sind schneebedeckt , scharfer Wind um die Nase und das Beste: für 90 km keine Menschenseele weit und breit. Ich hab das alles für mich.Einmal halte ich etwas unglücklich und meine oberste Karte fliegt weg. Ich hechte hinterher über ein verharrschtes Schneefeld. Eine verkrüppelte Birke hält die Karte fest, bis ich da bin. Glück gehabt! Und auch , daß mich bei der Aktion niemand gesehen hat. In der Mitte geht das Benzin aus und der Reservekanister kommt zum Einsatz. Es schneit bei 3 bis 5°C. Mir ist nicht kalt. Heute muß auch der 2. Gang ab und zu etwas tun. Kurz vor einem Tunnel überholt mich ein Bus mit Japanern. Wenns hoch geht, geht’s auch wieder runter. Steile Serpentinen mit Tunneln die im inneren schlecht ausgeleuchtete 90° Kurven haben sind schon etwas abenteuerlich, wenn auch imposant. Vom Tal aus sieht man die Straße gar nicht. An einem Aussichtspunkt halte ich und treffe den Bus wieder, der gerade losfährt. Plötzlich schreit es aus einem Busch . Der Bus stoppt nach ein paar Metern... fast einen vergessen! Im schönen Aurlandsvangen tanke ich und telefoniere mit kurz Anja via Festnetz um den SIM – Karten – defekt zu berichten. Jetzt geht’s ab in das längste Straßentunnel der Welt. Das Laerdaltunnel mißt über 24km Länge. Das ist verdammt lang und eigentlich eintönig, wenn nicht 3 in Fels gehauene Hallen, die mit blauem und orangenen Licht ausgleuchtet werden, eine Abwechslung mit „Aha- Effekt“
bieten würden. In der letzten der drei Hallen halte ich an, hinterlasse ein klitzekleines Tag, mache paar Fotos und staune über die unheimliche Akustik im Tunnel. Die Autos schieben förmlich die Schallwellen durch die Röhre vor sich her. Sie entfalten sich in den Hallen und hören sich noch imposanter an. Man glaubt ein Lkw kommt angesaust, und bereitet sich schon auf den Windstoß vor, dann kommt ein PKW nicht mal all zu schnell vorbei. Schein und Sein. Weiter geht’s... oder doch nicht.? Beim Antreten bricht die Kickstarterfeder und der Kicker bleibt unten. Recht schnell ist ein Provisorium aus einem Gummiband angebracht, das nach einigen kleinen Modifikationen ohne Probleme bis nach Hause seinen Dienst tut. Über Laerdalsoyri fahre ich am kalt aussehenden Ardalsfjord bis Ovre Ardal. In dem kleinen, von steilen Felsen umgebenen Städtchen richte ich den Fußbremshebel ( Schraube hat sich selbst FEST gezogen ) und schlage einen der steilsten Wege meine Reise ein. Den Weg durchs Fardalen Richtung Turtagro. Haarnadelkurven werden im ersten Gang bei vollem Lenkeinschlag bewältigt und langsam wird es mal wieder Winter. Wenn man denkt, man ist oben … nene... . An der Mautstation bin ich schon voll Schnee und es weht. Aber die Straße ist gefräst, wenn auch mit imposanten mit 4m hohen Schneewänden. Immer weiter hinauf zieht sich die Straße, die dann übers Sognefjell bis ca 1430 m hoch führt. Manchmal denke ich der Motor geht fest oder zieht nicht mehr richtig, denn ich komme trotz gefühlt wenig Steigung selbst im 2. Gang nur mühsam vorwärts. Dann die Auflösung in Form eines Warnschildes : 14 % Steigung . Rechts der Straße ragen Berge bis 2100m auf, links geht’s bis 1600m. Im Leirdal dagegen grüne Bäume und der Flieder blüht.
Jotunheimen: Die Riesen verhüllen ihre Gesichter. In Galdesanden biege ich rechts auf den Weg zur Juvvashytta ab und fahre fast die ganze Zeit bis zum Raubergstulen im ersten Gang. Manometer ist das steil hier. An der Schranke zahle ich Maut und … upps … Schranke geht aber schnell wieder runter. An der Schranke bezahle ich ein zweites mal Maut ,sehe zu, schnell durch die Schranke zu kommen und packe danach alles wieder zusammen. Zunächst läuft alles noch ganz passabel ( im 1. Gang ) doch der Nebel wird immer dicker und es die Temperatur sackt von 12°C auf bis – 2°C ab. Kann ja nur gut für die Luftkühlung sein . Es beginnt zu schneien. Wir klettern immer weiter hinauf und um jede Kurve wird die Sicht weniger. Schätze so 5m noch. Doch das stört ja keinen großen Geist, solange kein tiefer Schnee auf der Straße ist. Schon hinter der nächsten Kurve ist es dann soweit und das erste Schneefeld ist zu sehen. Anlauf und durch. Jetzt wäre Crosspelle und Seitenwagenantrieb toll. Noch einmal 20m freie Straße zum Schwung holen und dann ist Feierabend. Umdrehen und nochmal mit Schwung... keine Chance. Ich gebe auf. Schließlich soll ja nix kaputt gehen. Bei jetzt noch 2 m Sicht baue ich aus lauter Freude am Frust einen Schneemann auf die Straße und mache paar Fotos, damit das auch einer glaubt. Auf dem Weg nach unten sollte es leichter gehen. Blos doof wenn beide Räder im Schnee schon rutschen und man trotzdem nicht langsamer wird. Auf Wiedersehen Galdhoppigen ! Im Tal ist dann wieder alles gut und ich fahre weiter nach Lom. Nach zwei kurzen Stopps zum tanken und an einer Stabkirche biegen wir auf die Strynefjellstraße ab. Heute wird gezeltet; mitten im Fjell! Bei Grotli schlage ich an einer noch wegen Schneeverwehungen gesperrten Seitenstraße mein Zelt so auf, sodaß ich einen herrlichen Blick auf dieses bizarre Fleckchen Erde genießen kann, das nur auf den ersten Blick aus nicht mehr als Wasser, Stein, Schnee und Moos zu bestehen scheint. Als Abendbrot gibt’s nach dem täglichen Motorradservice Fencheltee und lecker norwegisches Brot mit Salami von Onkel Reiner und Tante Claudia. Als Zugabe noch die Wärme vom Benzinkocher und diese herrliche Aussicht.. Der Schnee rieselt leise aufs Zelt Ein bunter Vogel hüpft hier herum und sucht zwischen den Steinen nach Samen.
Technisches:
Kickerfeder gebrochen … Berndes patentierte Gummibandkickstarteraußenrückholkinematik
Fußbremshebel hat sich von alleine fest gezogen
Magnet und Lichtmaschine geprüft … ok
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