45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzlich !

Licht, Hupe, Lima & Regler, Batterie, Zündmagnet
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Ostblock Fan
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Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von Ostblock Fan »

Sehr Hilfreich Danke

Gruß Karsten
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Kuppengeist
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Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von Kuppengeist »

Danke auch von mir.
Gruss Bernd
Wo eine AWO fährt, da ist´s als ob der Platzhirsch röhrt.
tingeltangelbob

Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von tingeltangelbob »

Super Danke ;;;;;;;
awoelfi

Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von awoelfi »

Nabend,

und ich bekomm ne Krise weil ich den elektronischen Regler von meiner Mz Lima abbau da ich ne Originale 45W Lima testen wollte und ständig Akku leer und nix funktioniert................... !

Nun da der Beitrag nach vorne gerutscht ist, wurde mir auch Erleuchtung zuteil :mrgreen: :geek: !

Fettes Danke und Gruss !

Björn
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inge
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Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von inge »

Hallo Ralf,
das ist eine idiotensichere Erklärung zum Entstehen unserer AWo Strömlinge. Vielleicht kannst Du ja noch das ein oder andere sagen über Fehler, Defekte, Prüfungen. Das Durchmessen der Feldwicklung ist zum Beispiel für jeden mit einem Mulimeter nicht zu schwer nur sollte man die Richtwerte haben. Kann man den Anker auch so einfach prüfen und wie schaut es mit dem Regler aus? Was ist wenn die Ladekontrolle z.B. bei hoher Drehzahl anfängt zum glimmen?

Gruß Inge
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Roadrunner
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Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von Roadrunner »

Hallo Inge ,

Zur Prüfung einzelner Baugruppen gibt es schon super Anleitungen unter den von mir schon erwähnten Links.

http://pic.mz-forum.com/lothar/ELEKTRIK/Elektrik.htm
http://www.emw-r35.de/regelsch/regelschalter.html

Die Prüfung des Ankers ist eigentlich nur auf Masseschluß mit Hausmitteln möglich , Windungschluß lässt sich nur mit entsprechendem Gerät feststellen oder durch vergleichender Strommessung.

Hierzu gibt es eineen sehr schönen Beitrag von Thomas Becker in seinem Buch " Oldtimer Elektrik an Auto und Motorrad "
Thomas Becker hat geschrieben:Der Lichtmaschinenanker wird elektrisch und mechanisch überprüft.Die elektrische Prüfung erfolgt ebenso wie bei den Feldspulen auf a. Masseschluß , b. Unterbrechung , c. Windungsschluß

Überprüfung der Ankerwicklung auf Masseschluß:

Als Prüfgerät dient wiederum das Kondensatorprüfgerät . Eine Klemme des Gerätes wird mit der Ankerwelle oder den Ankerblechen verbunden, mit der anderen Klemme werden die einzelnen Kollektorsegmente abgetastet. Die Prüflampe muß bei der Prüfung dunkel bleiben.Leuchtet sie hell auf besteht eine leitende Verbindung zwischen Ankerwicklung und Masse!
Liegt Masseschluß vor, so ist der Anker genauestens auf Quetschungen der Wicklung zu untersuchen.
Ein Masseschluß tritt meist dort auf, wo Wicklungsdraht aus den Ankernuten raustritt .Manchmal läßt sich die entsprechende Stelle ausfindig machen, da sich auch die Ankerbleche an dieser Stelle durch den Massestrom erwärmen und färben.
Die betreffenden Ankerdrähte werden etwas von den Ankerblechen zurückgedrückt und mit Kunstharz in ihrer neuen Lage fixiert. Zum Zurückrücken keinen Eisenschraubendreher, sondern nur einen Holz - oder Kunstoffstab verwenden.
Ein Masseschlulß kann aber auch durch eingedrungene Feuchtigkeit verursacht worden sein.
Zum Trocknen wird der Anker bei ca. 50°C für eine Stunde in den Backofen gelegt.
Ferner kann eine leitende Verbindung zwischen Kollektor und Masse durch Kohlestaub hervorgerufen werden.
Dieser wird mit Waschbenzin entfernt. Bleibt der Masseschluß trotz allem bestehen, muß der Anker neu gewickelt werden. Eine Arbeit für den Ankerwickler.

Überprüfung der Ankerwicklung auf Unterbrechung :

Eine Unterbrechung in der Ankerwicklung ist schon äußerlich daran zu erkenen, daß einzelne Kollektorlamellen stark eingebrannt sind. Durch die Unterbrechung
der an den eingebrannten Lamellen liegenden Einzelwicklung kommt es dort zu starkem Feuern der Bürsten.
Haben alle Segmente des Kollektors eine glatte, nicht verfärbte Oberfläche, so kann die Ankerwicklung keine Unterbrechung haben.
Eine Unterbrechung tritt meist dadurch auf, daß sich die Drähte durch Erwärmung und unter dem Einfluß der Fliehkraft aus dem Kollektor auslöten.
Die einzelnen Lamellen sind dann nachzulöten.
Eine genaue Prüfung auf Unterbrechung der Ankerwicklung ist ebenfalls möglich. Man benötigt dazu eine Batterie. eine 5 Watt-Birne und ein Amperemeter. Die Schaltung ergibt sich aus Abb. 230.
Die Glühbirne dient nur als Vorwiderstand und hat sonst keine Funktion.
Mit den beiden Prüfspitzen werden nacheinander jeweils zwei benachbarte Kollektorlamellen berührt. Das Ampere- meter muß bei allen Prüfungen den gleichen Ausschlag zeigen.
Schlägt das Arnperemeter nicht aus, so liegt eine Unterbrechung vor. Ist die Anzeige geringer als bei den anderen Lamellen, so deutet dies auf schlechten Kontakt zwischen Kollektor und Ankerwicklung hin.
In beiden Fällen werden die betreffenden Kcllektorsegmente nachgelötet. Sollte die Unterbrechung dadurch nicht behoben sein, muß der Anker neu gewickelt werden.

Überprüfung der Ankerwicklung auf Windungsschluß :

Ein Windungsschluß läßt sich auf dieselbe Art ausfindig machen wie eine Unterbrechung.
Da bei einem Windungsschluß der Widerstand der betreffenden Spule geringer ist, wird das Amperemeter beim Abtasten der zugehörigen Kollektorlamellen einen höheren Strom anzeigen als bei den anderen Lamellen
Wenn die Prüfung auf einen Windungsschluß hindeutet, sollten zunächst die entsprechenden untersucht werden. Durch Späne oder Lötzinn kann es zu einer leitenden Verbindung zwischen zwei benachbarten LameIlen gekommen sein. Auch Abrieb der Kohlebürsten kann zu einem Kurzschluß führen.
Diese «Brücken werden entfernt, wodurch der Windungsschluß meist beseitigt ist.
Liegt aber tatsächlich ein Windungs Schluß vor, untersuche man die schadhafte Spule, ob die Stelle zufällig außen liegt. Die Drähte werden auseinander gebogen und mit Kunstharz isoliert.
Der Anker ist auf alle Fälle auf Windungsschluß zu überprüfen wenn der Kollektor überdreht worden ist.
Das Überdrehen des Kollektors wird immer dann notwendig, wenn die Lamellen eingelaufen oder eingebrannt sind .
...........................................

Vorsicht bei Prüfungen mit dem Kondesatorprüfgerät da 220 Volt !
230.JPG
KOND.JPG

Bei glimmender Ladekontrolle ist immer ein Spannungsunterschied zwischen Batterie und Ladespannung. Hervorgerufen durch falsche Reglereinstellung ( flatternder Rückstromschalter ), zu hohe Übergangswiderstände an Kontakten ,und Anschlüssen ,defekte Kabelverbindungen oder defekten Akku .

Tips zur Reglereinstellung gebe ich hier nicht ,da dies auch auf dem Prüfstand nicht immer einfach einzustellen ist und im Fahrzeug ( zumindest bei der Touren) kaum oder nur mit großem Aufwand realisiert werden kann.
Für den Laien , meine Meinung , Finger weg ! Es kann kaum was Vernünftiges dabei raus kommen. Wer sich doch versuchen will findet Werte in den obigen Links.

Gruß Ralf
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Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
oberlausitzer

Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von oberlausitzer »

Roadrunner hat geschrieben:Bei glimmender Ladekontrolle ist immer ein Spannungsunterschied zwischen Batterie und Ladespannung. Hervorgerufen durch falsche Reglereinstellung , zu hohe Übergangswiderstände an Kontakten ,und Anschlüssen ,defekte Kabelverbindungen oder defekten Akku .
Trifft das auch zu bei einer fast völlig entladenen Batterie?

Gruß Roger
awtowelo1

Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von awtowelo1 »

Hallo
Eine völlig entladene und angeschlossene Batterie hat erst einmal zur Folge,das die LKL(Ladekontrolllampe) im Stillstand nicht leuchtet.
Wird der Motor gestartet leuchtet die LKL kurzzeitig auf,bis die Einschaltspannung für den Rückstromschalter erreicht wird.(je nach Einstellung 5,8-6,2 Volt)
Schaltungstechnisch liegt ja die LKL zwischen Batt.+ und Lima+.Oder anders beschrieben , genau parallel über den Rückstromschalter. Zieht dieser nun an,wird die LKL praktisch kurz geschlossen.
Ein eventuelles glimmen im Betrieb ist dann immer eine Ursache von korrodierten Klemmstellen.Das können auch leicht angebrannte Rückstromkontakte vom Regler sein.Der dort auftretende Spannungsabfall läßt die LKL mehr oder weniger glimmen.
Über die gesamte Funktion von Regler und Lima möchte ich nicht weiter eingehen.Es ist ja alles schon sehr gut und verständlich von Roadrunner beschrieben worden.
Ich möchte nur noch hinzufügen,das eine gut geflegte 6 Volt Anlage nicht unbedingt schlechter ist als eine mit 12 Volt .
Bei 12 Volt merkt man eben nur nicht so schnell den Gammel an den Kontaktstellen. Ein Spannungsverlust von etwa 0,5 Volt machen sich bei 6 Volt Bordspannung schon eher bemerkbar.

Gruß awtowelo
awofedro69

Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von awofedro69 »

Vielleicht passend zum Thema eine Frage: In einem Online-Shop für Oldtimerteile habe ich gelesen, dass eine Gel-Batterie nur in Anlagen mit elektr. Regler verbaut werden soll, wenn ja, warum? :?:
Danke im Voraus von Steffen aus Bad Kösen
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Roadrunner
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Re: 45 W + 60 W Awo Lichtmaschine und Regler mal grundsätzli

Beitrag von Roadrunner »

Wenn Du zu dem Thema mal Google bemühst wird Dir die Frage eigentlich beantwortet.
Es ist günstiger bei Gel Akkus elektronische Regler zu benutzen da diese die Ladespannung genauer begrenzen. Bei zu hohen Spannungen würden normale Blei/Säure-Batterien auskochen , GEL Akkus trocknen aus. Die meisten Blei Gelakkus haben auch eine niedrigere Ladespannung , die bei 13,8 Volt liegt . Mit richtig eingestelltem mech. Regler lassen sich aber auch Gel Akkus recht problemlos benutzen. Ich fahre mit der Kombination schon einige Jahre problemlos.

Ralf
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