Gelbatterie winterhart???

Licht, Hupe, Lima & Regler, Batterie, Zündmagnet
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Edeltuning
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von Edeltuning »

Sollte dies die einzigste Publikation sein, welche nur ich gelesen hab und das akkuschädliche
"laden-entladen", nicht zu verwechseln mit dem zyklischen NACHLADEN,
hier beschrieben wird :?:

http://www.microcharge.de/index.php?opt ... &Itemid=75

Ähnliches steht auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie
Micha hat geschrieben: also z. B. Pluskabel abklemmen
Gruß! Micha
Auch wenn Sicherheit nicht von Interesse scheint, es wird das Minus-Kabel (Minus-Pol) abgeklemmt. :idea:

Ich will ja nicht klugscheißen ;;;;; aber bei den ständigen Falschmeldungen grieg ich nunmal
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Roadrunner
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von Roadrunner »

Edeltuning hat geschrieben:Sollte dies die einzigste Publikation sein, welche nur ich gelesen hab und das akkuschädliche
"laden-entladen", nicht zu verwechseln mit dem zyklischen NACHLADEN,
hier beschrieben wird :?:
http://www.microcharge.de/index.php?opt ... &Itemid=75
Ähnliches steht auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie
Wo bitte steht denn dort was , dass Batterietrainer das Akku zerstören ! Ich kann in den Publikationen nichts finden was nicht die normale Alterung bzw. chemische Prozesse im Akku beschreibt.

Einzig an einer Stelle wird auf einen sogenannten Batteriepulser eingegangen !

Zitat :

"Seit Erfindung der Batteriepulser hat sicher jeder schon mal von Sulfatierung gehört oder gelesen. Dennoch ist Sulfatierung an sich keine normale Alterserscheinung eines Bleiakkus. Bei der Entladung entsteht an beiden Elektrodensätzen Bleisulfat (PbSO4). Dieses ist normalerweise sehr fein und ausreichend reaktionsfreudig. Überlässt man aber einen Bleiakku längere Zeit sich selbst, verbinden sich die einzelnen Bleisulfat-Partikel zu relativ großen Partikeln, die aufgrund ihres ungünstigen Verhältnisses von Volumen zu Oberfläche nur schwer bis gar nicht mehr zu Blei bzw. Bleidioxid zurück zu verwandeln sind. Wohlgemerkt: Sulfatierung kommt in der Praxis nur bei falschbehandelten Akkus vor, nämlich dann, wenn die Vorschriften des Herstellers bzgl. der regelmäßigen Aufladung nicht beachtet werden. Aus diesem Grund sollen Bleiakkus immer gut geladen gehalten werden, dann ist kaum Bleisulfat vorhanden und es kann nicht "verklumpen". Im normalen Betrieb von z.B. Starterbatterien spielt Sulfatierung keine Rolle, weil die Bleisulfatkristalle zwischen den einzelnen Entladezyklen kaum genug Zeit zum wachsen haben (weshalb eine permanente "Bepulsung" von Starterbatterien mit fest montierten Batteriepulsern auch völlig sinnlos ist und nur die Bordelektrik zermürbt...). Ursachen der Sulfatierung: Fehlbehandlung, dauerhaft zu niedriger Ladezustand. "

Der Batteriepulser hat allerdings nichts mit einem Batterietrainer zu tun, sondern soll mit spezielle Impulsen die Sulfatbildung unterbinden. http://www.batteriepulser.de/Pulser_Pri ... inzip.html
Batterietrainer dagegen Laden und Entladen in Zyklen , die dem optimalen Betrieb im Fahrzeug entsprechen und beugen so der Sulfatierung durch langes unbenutztes Stehen ( siehe Zitat ) vor.

Manche Geräte nutzen natürlich nur Einem ,dem der sie verkauft . Da gibt es genügend Müll auf dem Markt.
Ich hab mir einen Batterietrainer gekauft und Ihn seit Jahren am 12V Akku meiner Marauder zu Überwinterung eingesetzt. Bin durchaus zufrieden.

Interessant aber auch der Abschnitt zur Lagerung :http://www.microcharge.de/index.php?opt ... &Itemid=74

Edeltuning hat geschrieben:
Micha hat geschrieben: also z. B. Pluskabel abklemmen
Gruß! Micha
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Was macht der Junge falsch ? Dass Du Schnappatmung kriegst liegt dann wohl eher an Deinen " Enten" !

Für das Abklemmen des Motorradakkus ist es doch egal ob Du Plus oder Minus abklemmst , oder :roll:

Wenn Du Ihn schon anmaulst ,dann schreib wenigstens auch den Grund dafür dazu ,warum Minus abgeklemmt werden soll. Nicht wegen des Akkus , sondern aus Sicherheitsgründen. Kommt man beim Abklemmen der Anschlußleitungen mit dem Werkzeug gegen Fahrzeugteile ( Masse ) passiert beim Minuspol nichts. Klemmt man dagegen Plus zu erst ab und kommt gegen Fahrzeugmasse hat man einen sauberen Kurzschluß , was im schlimmsten Fall zu Brand oder Explosion des Akkus führen kann.

Bei der Awo wohl kaum von Relevanz aber schaden kann es nicht !

Ralf
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Micha
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von Micha »

Richtig: wer mit Maulschlüssel hantiert den Minuspol zuerst abklemmen. Vermeidet Kurzschlüsse. Ich arbeite an der Batterie mit einem Schraubenzieher. Der Griff ist isoliert, Kurzschlüsse sind damit ausgeschlossen.
In dieser Weise Pluspol abklemmen hat den Vorteil, dass auch wenn die Maschine in einer kalten Garage steht und sich uU. Feuchtigkeit absetzt, kaum (vergleichsweise weniger) Kriechströme fliesen können.
Zugegeben, an der Stelle wird es langsam hypothetisch..... denn "messbare" Kriechströme sollten gar nicht fließen.
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spednaz
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von spednaz »

Hallo, jetzt muß ich mich mal zu Wort melden...

Bitte mich nicht gleich an den Pranger stellen 8-) :
Habe mal gehört das ein Gelakku nicht mit einem herkömmlichen Ladegerät geladen werden kann (ich benutze ein DDR Ladefix-Ladegerät welches auf 12V udn 6V umstellbar ist). Und jemand meinte genau das zerstört den Gelakku, weil es zu stark lädt (kann ich mir nicht vorstellen diese laden doch von unten heraus oder) - manch neues Ladegerät wo man den Ladestrom nicht einstellen kann bzw. welche relativ hohen Ladestom besitzen sollen auch Gelakkus zerstören?
Für mich nicht ganz klar - Meine Lima lädt bei Fahrt ohne Licht nicht anders wie solch ein Ladegerät bei hohen Drehzahlen mit 60Watt Oder?

Ist da was drann?

Was zieht solch ein Ladetrainer im Winter an Stromkosten?

Sagt mal Eure Meinung.

mfg spednaz
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Edeltuning
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von Edeltuning »

Das Thema ist sehr umfangreich,da kommen mir mit Meinungen nicht weiter,
selbst kleinste Unterschiede in der Ausdrucksweise führen zu Unstimmigkeiten,
ähnlich dem Ölthema, da sieht auch keiner durch. ;;;;;;;;;
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Micha
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von Micha »

Hi Spednaz,
das ist wohl so ...
Grundsätzlich gilt zu beachten: Ladeendspannung, Ladestrom, Temperatur

zuerst Ladeendspannung: sie ist vom chemischen und mechanischen Aufbau sowie ganz genau genommen auch erheblich von der Temperatur des Akkus abhängig. (am besten Raumtemperatur 20°C, darauf beziehen sich die meisten Werte der Hersteller) Die Spannungswerte sollte man sich am besten direkt vom Hersteller geben lassen, da dieser die chem. Zusammensetzung seiner Akkus kennt. Allg. wird bei Blei-Gel-Akkus eine Erhalteladespannung von 2,25V...2,3V je Zelle angegeben, für eine Ausgleichsladung (also zum Laden einer entladenen Zelle) max. 2,4V je Zelle.
Um ein Entgasen und Schädigung der Akkus zu vermeiden, werden diese i.d.R. nicht auf die volle Kapazität geladen. (Funktioniert ja nicht, wie beim normalen Blei-Akku, wo man dann einfach Wasser nachfüllt)

Ladestrom: Allgemein sollte ein Akku nicht mit zu hohen Strömen geladen werden. I.d.R. sollte man einen Ladestrom von 1/10 der Kapazität in Ampere nehmen. (9Ah --> 0,9A Ladestrom).
Bei einfachen Ladegeräten wird der Strom jedoch nur vom Trafo begrenzt -- ergo: ist der z.B. für 8A zum laden einer Autobatterie ausgelegt, wird er auch 8A liefern - die "Begrenzung" ergibt sich dann nämlich nur noch aus dem Innenwiderstand des Akkus und der ist sehr gering. Der Akku wird heiß und geschädigt.

Der Vergleich mit der LIMA passt insofern nicht, als das die Lima eigentlich nicht zum Ausgleichladen sondern eher zum Erhaltungsladen gedacht ist. - der Akku ist (eigentlich) voll und wird ggf. nur etwas nachgeladen.
(Wenn man es ganz richtig machen will: auch hier wäre eigentlich die etwas geringere Ladeendspannung zu beachten!)

Der Ladefix ist also wirklich nicht das Mittel der Wahl, wobei zu schauen wäre, was dort tatsächlich für ein Strom fließt. Ist der ausreichend "gering" für Deinen Akku musst Du nur noch die Spannung parallel messen und rechtzeitig abschalten.

Gute Ladegeräte mit geregeltem Strom- und Spannungskurven gibt es aber glaube für faire Preise. Ich denke, da ist eine einmalige Investition gut angelegt, zumal die Dinger ja bei richtiger Bedienung auch ewig leben.

Ausführliche Infos gibt es auch bei Herstellern von Ladegeräten oder Akkus, z.B. hier:
http://batteryuniversity.com/parttwo-35-german.htm
sehr ausführlich: http://www.elektrotec-berlin.de/downloa ... ov2008.pdf
(Die Behandlung von stationären Akkus lässt sich in allen wesentlichen Punkten auf unsere Akkus übertragen ..)
Akademische Seiten gibt es natürlich auch http://www1.ict.fraunhofer.de/deutsch/scope/ae/bg.html und die dazugehörigen White Paper und Bücher ... aber ich glaube, da geht man dann doch etwas zu weit ...)

Viele Grüße!
Micha


Viele Grüße! Micha
425 Good Vibrations
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von 425/T »

Man nehme z.B. dieses Ladegerät
http://www.ebay.de/itm/Optimate-IV-4-BA ... 2ea9eef225
Gruß 425/T
SAB

Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von SAB »

Ich frage mich in diesem Zusammenhang immer wieder warum man in der AWO eine Batterie haben will :?: Wegen dem Standlicht, falls man sie mal über Nacht auf der Strasse stehen lassen will :? :lol: :?: .
Eine schöne MZ-B Anlage ohne Batterie tuts auch und neuerdings gibt es auch einen speziellen Regler dazu der ohne Glättungskondensator auskommt :!:

SAB
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Roadrunner
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Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von Roadrunner »

SAB hat geschrieben:Ich frage mich in diesem Zusammenhang immer wieder warum man in der AWO eine Batterie haben will :?: Wegen dem Standlicht, falls man sie mal über Nacht auf der Strasse stehen lassen will :? :lol: :?: .
Eine schöne MZ-B Anlage ohne Batterie tuts auch und neuerdings gibt es auch einen speziellen Regler dazu der ohne Glättungskondensator auskommt :!:

SAB
Da frag ich mich , warum SAB als Verfechter der Originalität zu MZ-B Anlagen rät. ????????

Nichts gegen diese Anlagen zu sagen , wurde ja schon zig mal abgehandet. Ich fahre schon seit Jahren ORIGINAL 6V 45 Watt und ich habe weder meinen Geldbeutel noch die STVZO zu arg behandelt.
Die MZB Anlage ist was für VIELFAHRER , Top und ne feine Sache ! Wer nur mal fährt und meist bei Tage ist mit einer gut eingestellten Regler Lima Komposition bestens bedient.

Ralf
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
SAB

Re: Gelbatterie winterhart???

Beitrag von SAB »

Roadrunner hat geschrieben:
SAB hat geschrieben:Ich frage mich in diesem Zusammenhang immer wieder warum man in der AWO eine Batterie haben will :?: Wegen dem Standlicht, falls man sie mal über Nacht auf der Strasse stehen lassen will :? :lol: :?: .
Eine schöne MZ-B Anlage ohne Batterie tuts auch und neuerdings gibt es auch einen speziellen Regler dazu der ohne Glättungskondensator auskommt :!:

SAB
Da frag ich mich , warum SAB als Verfechter der Originalität zu MZ-B Anlagen rät. ????????

Nichts gegen diese Anlagen zu sagen , wurde ja schon zig mal abgehandet. Ich fahre schon seit Jahren ORIGINAL 6V 45 Watt und ich habe weder meinen Geldbeutel noch die STVZO zu arg behandelt.
Die MZB Anlage ist was für VIELFAHRER , Top und ne feine Sache ! Wer nur mal fährt und meist bei Tage ist mit einer gut eingestellten Regler Lima Komposition bestens bedient.

Ralf
Sicher ist Originalität für mich sehr wichtig, aber mir ist auch wichtig mit den Krädern fahren zu können wann, wo und wie lange ich will :!: Die Entwicklung der MZ-B Jungs ist da eine echte Bereicherung. Wenn man die Komponenten der Anlage geschickt plaziert, ist auf den ersten Blick keine Veränderung zum Original zu erkennen.
Aber der Gewinn an Zuverlässigkeit und Komfort gegenüber dem Zündmagneten und seinen, schon zu DDR-Zeiten, bekannten Tücken ist für mich aus eigener Erfahrung überzeugend. Rede mal mit Peter, der wird Dir nix anderes sagen ;-)


PS.: Zum Thema "Geldbeutel zu arg behandelt": Der Wert des Geldes ist doch seeeehr Relativ :!: Heute bekomme ich für 2,-€ noch ein Brot, Morgen vielleicht nicht einmal ein Brötchen. Da nehme ich doch lieber Heute das Brot als Morgen das Brötchen ;-) .
SAB
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