Pflege Zündmagnet
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Altmerker
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Pflege Zündmagnet
Moin männer,wie pflegt man einen zündmagneten,das man lang was von hat? Da ich überzeugter nutzer dieser funkenschleuder bin,wär ich für tipps,die über unterbrecherabstand kontrollieren hinaus gehen
Dank euch im voraus-grüße aus der altmark! Marko
ps: Nich gleich aufstöhnen von wegen DAS WAR SCHON MAL THEMA aber ich bin nicht täglich im forum,daher frag ich,bevor ich ewig suche... ;)
Dank euch im voraus-grüße aus der altmark! Marko
ps: Nich gleich aufstöhnen von wegen DAS WAR SCHON MAL THEMA aber ich bin nicht täglich im forum,daher frag ich,bevor ich ewig suche... ;)
Alles geht,so lang es nicht neu und original ist!
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jetrace51
Re: Pflege Zündmagnet
Grüße dich..
also das ist ja etwas was mich auch mal so interessieren würde.Weil ich der Meinung bin das es neben der Elektronischen Zündung wohl mit die zuverlässigste Zündmethode ist vorrausgesetzt der Magnet ist in Ordnung ;)
Habe aber auch schon gelesen das wenn das Motorrad lange steht es nicht grad von Vorteil sein soll für den Zündmagnet, vorallen wäre ja auch mal interessant zu wissen wieviel Kilometer "Mann" denn so erwarten darf mit einem regenerierten Magneten.
Hoffe da doch mal auf die Langzeiterfahrungen anderer Fahrer hier im Forum
Gruß Christian
also das ist ja etwas was mich auch mal so interessieren würde.Weil ich der Meinung bin das es neben der Elektronischen Zündung wohl mit die zuverlässigste Zündmethode ist vorrausgesetzt der Magnet ist in Ordnung ;)
Habe aber auch schon gelesen das wenn das Motorrad lange steht es nicht grad von Vorteil sein soll für den Zündmagnet, vorallen wäre ja auch mal interessant zu wissen wieviel Kilometer "Mann" denn so erwarten darf mit einem regenerierten Magneten.
Hoffe da doch mal auf die Langzeiterfahrungen anderer Fahrer hier im Forum
Gruß Christian
- Tourenrob
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Re: Pflege Zündmagnet
Hallo,
nachdem ich 1982 einen Brand im Elektrikgehäuse hatte (Regler abgebrannt) und die AWO trotz wehement leuchtender Ladekontrolleuchte mich dank Magnetzünder noch die 60 Km nach Hause gebracht hat, bin ich auch ein überzeugter Verfechter dieser Zündungsart. Tatsächlich hat der damals noch unberührte Zündmagnet von 55 bis Ende der 1980er zuverlässig funktioniert! Ab dann zickte er rum und der Austausch mit diversen anderen alten und einem teuer gekauften angeblich regenerierten
freue ich mich jetzt so richtig auf die Saison, denn nun habe ich einen tatsächlich überholten liegen und bald schon im Krad!
Um zur eingangs gestellten Frage zurück zu kommen:
"Ohne kenner der technischen Details zu sein behaupt ich, die beste Pflege für den Magneten ist, ihn zu fahren!"
Mit einem fittgemachten Z-Magneten grüßt,
Tourenrob
nachdem ich 1982 einen Brand im Elektrikgehäuse hatte (Regler abgebrannt) und die AWO trotz wehement leuchtender Ladekontrolleuchte mich dank Magnetzünder noch die 60 Km nach Hause gebracht hat, bin ich auch ein überzeugter Verfechter dieser Zündungsart. Tatsächlich hat der damals noch unberührte Zündmagnet von 55 bis Ende der 1980er zuverlässig funktioniert! Ab dann zickte er rum und der Austausch mit diversen anderen alten und einem teuer gekauften angeblich regenerierten
Um zur eingangs gestellten Frage zurück zu kommen:
"Ohne kenner der technischen Details zu sein behaupt ich, die beste Pflege für den Magneten ist, ihn zu fahren!"
Mit einem fittgemachten Z-Magneten grüßt,
Tourenrob
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Sylvio Auerbach
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Re: Pflege Zündmagnet
Hallo!!!
Was man alles tun kann um einen Magneten gut in Schuss zu halten, ist alle Schraubverbindungen immer fest zu haben Kondensator muß fest mit Masse verbunden sein(Schelle beim ZS3) ansonsten Kontaktfeuer auf dem Unterbrecher dadurch nutzt er sich schneller ab. Kabel müssen in einem guten Zustand sein ohne Isolierungsschäden oder Brüchen Kontakte am Unterbrecher immer schön Sauber halten ohne Oel und nicht verbrannt, als auch den Abstand regelmäßig (einmal im Jahr oder zu jedem Oelwechsel1000-2000km)zu Kontrollieren gegeben falls auf 0,4mm nachstellen, danach Zündung überprüfen. Schmierfilz etwas ölen nicht zu viel das landet sonst auf dem Unterbrecher, WDR am Mitnehmer muss io sein am besten neu. Frühverstellung leicht ölen besser ist ein Haftschmierstoff. Auseinanderbauen um die Lager zu fetten ist nicht so gut, weil der Rotor beim ausbauen den besten teil seiner magnetischen Aufladung verliert (vorher Nord und Südpol mit einem Eisen verbinden). Zündkabel muß io sein Kerzenstecker nicht mehr als 1 KOhm und eine gute Kerze.
M.f.Gruß der Sylvio
Was man alles tun kann um einen Magneten gut in Schuss zu halten, ist alle Schraubverbindungen immer fest zu haben Kondensator muß fest mit Masse verbunden sein(Schelle beim ZS3) ansonsten Kontaktfeuer auf dem Unterbrecher dadurch nutzt er sich schneller ab. Kabel müssen in einem guten Zustand sein ohne Isolierungsschäden oder Brüchen Kontakte am Unterbrecher immer schön Sauber halten ohne Oel und nicht verbrannt, als auch den Abstand regelmäßig (einmal im Jahr oder zu jedem Oelwechsel1000-2000km)zu Kontrollieren gegeben falls auf 0,4mm nachstellen, danach Zündung überprüfen. Schmierfilz etwas ölen nicht zu viel das landet sonst auf dem Unterbrecher, WDR am Mitnehmer muss io sein am besten neu. Frühverstellung leicht ölen besser ist ein Haftschmierstoff. Auseinanderbauen um die Lager zu fetten ist nicht so gut, weil der Rotor beim ausbauen den besten teil seiner magnetischen Aufladung verliert (vorher Nord und Südpol mit einem Eisen verbinden). Zündkabel muß io sein Kerzenstecker nicht mehr als 1 KOhm und eine gute Kerze.
M.f.Gruß der Sylvio
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- Roadrunner
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Re: Pflege Zündmagnet
Hallo Marko ,
am Zündmagnet ist eigentlich nicht allzuviel zu machen. Die Pflege und Kontrolle des Kontaktes hast Du selbst schon erwähnt.
Wobei bei dieser anzumerken ist ,dass zur Reinigung des Kontaktes eine Kontaktfeile benutzt werden sollte und nie Sandpapier ! Teile der mineralischen Körnung dringen in die Kontaktoberfläche ein und bleiben dort haften. Diese wirken wie ein Isolator und Ihr erreicht eher das Gegenteil von dem was Ihr wolltet. Wer noch immer keine Kontaktfeile sein Eigen nennt kann auch heimlich die Nagelfeile der Liebsten stibitzen und die ungehauene Spitze entfernen. (Gehauen wird , wenn Sie es merkt ! ;) )
In regelmäßigen Abständen sollte der Schmierfilz gereinigt und mit neuem Unterbrecheröl benetzt werden. Da Unterbrecheröl recht schwierig zu bekommen ist, genügt auch ein zähes Getriebeöl. Motorenöle sind zu dünnflüssig und der Schmierfilz alsbald wieder trocken.
Der Fliehkraftregler unter der Zünplatte sollte auch 1-2 mal im Jahr begutachtet werden und ein Tröpfchen Öl an den Drehpunkten der Fliehgewichte und etwas Fett an den Gleitbahnen des Nockens wirkt Wunder.
Dann wäre noch das Säubern des Kondensators. Ist dieser verdreckt beeinflusst es dessen Funktion ! Gleich auch noch gucken ob er fest in der Schelle sitzt.
Wenn Ihr es ganz genau machen wollt , Magneten ausbauen und den Simmering und die Lager überprüfen. Ist der Simmering hart oder schon rissig dringt Öl in dem Magneten ein und dieser ist alsbald hin. Wenn Ihr schon bei Inspektion des Fliehkraftreglers Motorenöl im Gehäuse feststellt , ist es allerhöchste Zeit.
Die Lager überprüft Ihr auf Geräusche und auf seitliches wie axiales Spiel. Ist da was faul , solltet Ihr den Magneten überprüfen und neu lagern lassen.
Das war es im Groben.
Mehr ist für den ,entschuldigt, " Laien " kaum zu machen.
Vom Zerlegen des Magneten kann ich nur abraten ,denn wenn Ihr den Magnetanker aus dem Spulenkern zieht , verliert der Magnet große Teile seiner Kraft. Wer sich ranntraut , entweder Spule und Magnetanker als Einheit demontieren oder der Anker muß wieder aufmagnetisiert werden. !
Nun höre ich schon wieder Kommentare " Hab ich selber schon gemacht ,Anker raus ..... geht trotzdem " . Kann ich nur sagen , Glück gehabt ! Ist ein guter Anker , Magnetkraft hat er in jedem Falle verloren.
Zu guter Letzt ,ein gut gemeinter Rat .Probiert den Magneten nie ohne Funkenstrecke aus ! Immer ein Stück Draht in den Anschluß des Zündkabels und max. 2 mm vom Gehäuse enden lassen. Ohne diese Funkenstrecke wird die Hochspannung stark erhöht und es kann zum Durchschlagen der Hochspannung führenden Teile kommen. Dann ist er hin !!
Gruß Ralf
am Zündmagnet ist eigentlich nicht allzuviel zu machen. Die Pflege und Kontrolle des Kontaktes hast Du selbst schon erwähnt.
Wobei bei dieser anzumerken ist ,dass zur Reinigung des Kontaktes eine Kontaktfeile benutzt werden sollte und nie Sandpapier ! Teile der mineralischen Körnung dringen in die Kontaktoberfläche ein und bleiben dort haften. Diese wirken wie ein Isolator und Ihr erreicht eher das Gegenteil von dem was Ihr wolltet. Wer noch immer keine Kontaktfeile sein Eigen nennt kann auch heimlich die Nagelfeile der Liebsten stibitzen und die ungehauene Spitze entfernen. (Gehauen wird , wenn Sie es merkt ! ;) )
In regelmäßigen Abständen sollte der Schmierfilz gereinigt und mit neuem Unterbrecheröl benetzt werden. Da Unterbrecheröl recht schwierig zu bekommen ist, genügt auch ein zähes Getriebeöl. Motorenöle sind zu dünnflüssig und der Schmierfilz alsbald wieder trocken.
Der Fliehkraftregler unter der Zünplatte sollte auch 1-2 mal im Jahr begutachtet werden und ein Tröpfchen Öl an den Drehpunkten der Fliehgewichte und etwas Fett an den Gleitbahnen des Nockens wirkt Wunder.
Dann wäre noch das Säubern des Kondensators. Ist dieser verdreckt beeinflusst es dessen Funktion ! Gleich auch noch gucken ob er fest in der Schelle sitzt.
Wenn Ihr es ganz genau machen wollt , Magneten ausbauen und den Simmering und die Lager überprüfen. Ist der Simmering hart oder schon rissig dringt Öl in dem Magneten ein und dieser ist alsbald hin. Wenn Ihr schon bei Inspektion des Fliehkraftreglers Motorenöl im Gehäuse feststellt , ist es allerhöchste Zeit.
Die Lager überprüft Ihr auf Geräusche und auf seitliches wie axiales Spiel. Ist da was faul , solltet Ihr den Magneten überprüfen und neu lagern lassen.
Das war es im Groben.
Mehr ist für den ,entschuldigt, " Laien " kaum zu machen.
Vom Zerlegen des Magneten kann ich nur abraten ,denn wenn Ihr den Magnetanker aus dem Spulenkern zieht , verliert der Magnet große Teile seiner Kraft. Wer sich ranntraut , entweder Spule und Magnetanker als Einheit demontieren oder der Anker muß wieder aufmagnetisiert werden. !
Nun höre ich schon wieder Kommentare " Hab ich selber schon gemacht ,Anker raus ..... geht trotzdem " . Kann ich nur sagen , Glück gehabt ! Ist ein guter Anker , Magnetkraft hat er in jedem Falle verloren.
Zu guter Letzt ,ein gut gemeinter Rat .Probiert den Magneten nie ohne Funkenstrecke aus ! Immer ein Stück Draht in den Anschluß des Zündkabels und max. 2 mm vom Gehäuse enden lassen. Ohne diese Funkenstrecke wird die Hochspannung stark erhöht und es kann zum Durchschlagen der Hochspannung führenden Teile kommen. Dann ist er hin !!
Gruß Ralf
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
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jetrace51
Re: Pflege Zündmagnet
Hallo..
ist das denn wirklich so schlimm wenn ein Magnet regeneriert wurde und dann über 5 oder 6 Jahre irgendwo gelagerd wurde. Auf wieviel Kilometer Laufleistung kann ich denn so kommen mit einem regenerierten Magneten was habt ihr denn da so für Erfahrungen gemacht? Ich überlege ja das ich sobald ich meine Maschine habe dann ein Ersatzmagnet und Vergaser mitnehme wenn ich auf große Tour gehe (so 2000-3000 km)
Grüße Christian
ist das denn wirklich so schlimm wenn ein Magnet regeneriert wurde und dann über 5 oder 6 Jahre irgendwo gelagerd wurde. Auf wieviel Kilometer Laufleistung kann ich denn so kommen mit einem regenerierten Magneten was habt ihr denn da so für Erfahrungen gemacht? Ich überlege ja das ich sobald ich meine Maschine habe dann ein Ersatzmagnet und Vergaser mitnehme wenn ich auf große Tour gehe (so 2000-3000 km)
Grüße Christian
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Sylvio Auerbach
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Re: Pflege Zündmagnet
Hallo!!!
Wenn dein Magnet an einem nicht zu feuchtem Ort lagert, kann diesem eine längere Lagerung auch nicht zu viel aus machen. Starke Magnetfelder sollten auch nicht vorhanden sein. Man kann keine Faustregel aufstellen wie lange ein gut gemachter Magnet seinen Dienst erledigt. Weil es kommt ja auch darauf an wer damit fährt. Uns unterlaufen allen Fehler, weil wir sind ja nur Menschen und keine Maschinen.
M.f.Gruß der Sylvio
Wenn dein Magnet an einem nicht zu feuchtem Ort lagert, kann diesem eine längere Lagerung auch nicht zu viel aus machen. Starke Magnetfelder sollten auch nicht vorhanden sein. Man kann keine Faustregel aufstellen wie lange ein gut gemachter Magnet seinen Dienst erledigt. Weil es kommt ja auch darauf an wer damit fährt. Uns unterlaufen allen Fehler, weil wir sind ja nur Menschen und keine Maschinen.
M.f.Gruß der Sylvio
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Altmerker
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Re: Pflege Zündmagnet
Hallo zusammen! Ich danke euch für diese vielen tips! Damit sollte ich gut durch die saison kommen. Vom auseinanderbauen werd ich die finger lassen denn gibt keinen grund dafür (denn mein magnet funktioniert ja recht gut) Mich haben die pflegehinweise und eure erfahrungswerte interessiert-recht vielen dank dafür! Übrigens-das mit dem sandpapier und organischen abrieb usw-das hab ich nicht gewusst! Ich mach meine zündkerzen immer mit sandpapier und bremsenreiniger sauber
das sollte ich wohl besser lassen... Schönen sonntag euch allen! Marko
Alles geht,so lang es nicht neu und original ist!

