Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

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Uwe2001

Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von Uwe2001 »

Jens425S hat geschrieben: Mo 24. Mär 2025, 14:30 ... und das eigentliche Leerlauf Gemisch nicht richtig eingestellt.
Es ist meist wirklich nur eine Haaresbreite!
Ich habe das selbe Problem und der Hinweis ist gut.
Ich drehe seit Tagen immer eine bzw eine halbe Umdrehung hin und her und finde nicht den richtigen Punkt.
(Zu fett , zu mager oder zu nass.)
Jens425S hat geschrieben: Mo 24. Mär 2025, 14:30 NGK Kerzen, Made in Japan halten ebenso ewig. Drei Stück, Made in France, haben mich mal fast verzweifeln lassen. Mir sind drei Stück kurz nacheinander ausgefallen.
Genau das wird mein Problem sein , das ist hoffentlich das Problem woran ich auch schon langsam verzweifle.
Kann ja keiner wissen das der Herstellungsort zum Problem wird :shock:
GEWOBootsmann
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von GEWOBootsmann »

Hallo Goerbi, ich hatte auch ähnliche Probleme. Am Ende war beides, Zündung und Vergaser, als Ursache identifiziert. Bei alten Zündmagneten ist es tatsächlich oft so, dass sie eine kurze Strecke durchhalten, aber bei längeren Touren zu Problemen führen wie du es beschreibst. Ist natürlich leicht gesagt sich zum Testen einen ausborgen von dem man sicher weiß das er einwandfrei funktioniert. Vielleicht kennst du ja jemanden der sowas rumzuliegen hat. Aber wenn man die Zündung als Fehlerquelle ausschließen kann und das Problem weiterhin besteht geht es mit dem Vergaser weiter. Kerzen sind auch immer ein Thema, aber die beste Kerze nützt nüscht wenn der Magnet keinen Funken liefert oder der Vergaser ausgeplappert ist.
Grüße
Nico
Uwe2001

Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von Uwe2001 »

GEWOBootsmann hat geschrieben: Mo 24. Mär 2025, 21:44 Bei alten Zündmagneten ist es tatsächlich oft so, dass sie eine kurze Strecke durchhalten, aber bei längeren Touren zu Problemen führen wie du es beschreibst
konkretisiere mal bitte "kurze Strecke" , es gibt da viele Varianten.
Ich habe gelesen das zb. zum "Gemisch" einstellen mal 10 km warm gefahren werden soll und nicht nur im Garten tuckern lassen oder 5 km um den Kirchturm.
GEWOBootsmann
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von GEWOBootsmann »

Ich bin mit einem Schrott-Magnet auch schon 20 bis 30 km weit gekommen bis er eingesponnen hat. Dann im Standgas nach Hause tuckern und dort in die Werkstatt. Einstellung Zündung kontrolliert, Unterbrecherabstand, Zündkerzen getauscht, Vergaser gereinigt usw. Wenn etwas kaputt/ verschlissen ist nützt nur Reparatur ( wenn nötig vom Fachmann) oder Austausch gegen ein funktionierendes Bauteil. Da ich mit meinem Können am Ende war hab ich zweites getan und fahre seit 5 Jahren mit der AWO ca 3000km jährlich und schraube immer noch genug.
mwunko
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von mwunko »

Der Jikov Vergaser ist für einen Zweitakter Motor .
Deswegen sollte an der GRUNDEINSTELLUNG
etwas angepasst werden .
mwunko
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von mwunko »

Wie springt der Motor an ?
Wann benutzt du den Tipper.
Und wie ? Kurz tippen oder Vergaser fluten ,bis er überläuft
goerbi
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von goerbi »

Der Motor sprang bis dato ziemlich gut an. Vielleicht 2-3 mal kicken. Nach meiner letzten Vergasereinstellung muss ich den Schieber vom Luftfilter schließen, damit sie gut anspringt.
Den Vergaser flute ich nicht immer bis zum Überlaufen. Also nur kurz tippen.


Ich trage mich mit dem Gedanken, die Zündung auf eine elektronische umzurüsten, um das Zündungsproblem auszuschließen.

Habe heute auch das Getriebe ausgebaut. Tatsächlich kam Öl aus dem Druckstück. Werde dort den Dichtring austauschen.

Nur eine Idee für mein Problem mit der Kupplung habe ich noch nicht gefunden und auch nach dem Ausbau des Getriebes noch keine Erklärung für das Phänomen.

Herzlichen Dank noch einmal für eure Tipps und Unterstützung

Goerbi
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von GEWOBootsmann »

Welche Art von Zündung ist Geschmacksache, da hat jeder seine eigene Meinung. Egal welche elektronische Zündung, auch hier kann es Anlaufschwierigkeiten geben, schau dich mal im Forum um. Ein Magnet vom Fachmann in Ordnung gebracht hält auch wieder paar Jahre. Sind nur die60 Jahre alten ausgebuddelten die Stress machen. Also kurz, Zündmagnet beschaffen, austauschen und testen. Zur Not muss auch der Vergaser gegen einen regenerierten getauscht werden. Dann sollte die Fuhre wieder fahren.
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von clairenc »

mwunko hat geschrieben: Mo 24. Mär 2025, 13:09 Bei diesem Vergaser sollte das Kraftstoffniveou etwas angepasst werden.
Eventuell etwas höher .
Der Jikov läuft nicht optimal !!!!!
Haut doch den ganzen alten Müll in die Tonne und verbaut einen Dellorto Vergaser, gepaart mit einer elektronischen Zündung und ein breites Grinsen geht übers Gesicht !!!!!
Wem der Dellorte zu teuer ist , guckt bei Ali-Express!!
Gibts dort für ein Drittel der Geldes , was er in D kostet!!!!!!
Auch muss man keine Vape oder Zündfix verbauen.
Eine Rollerzündung tut die gleichen Dienste, nur eben für ca 70 € !!!!!
Gruß clairenc
Dummköpfe und Fanatiker haben keinen Humor! Talleyrand (1754-1838)
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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren

Beitrag von awtowelo »

Haste schon recht Hilmar, der Dellorto wäre mir nicht zu teuer aber an ner originalen Touren einfach zu modern und passt für mich stilistisch einfach nicht. Dann lieber nen SUM Nachbau oder den Jikov optimieren.
Also ich denke aber das Problem liegt in diesem Falle am Zündmagnet ( Spule schlägt durch bei thermischer Beanspruchung). Mit meinen game over Magneten bin ich allerdings nur so 8 bis 15 km gekommen, keine 30.
Na, wir werden sehen wo das Problem liegt !?!
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