Blech an der Bremsbacke hi Touren
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awo-man
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Blech an der Bremsbacke hi Touren
Hallo,
war immer mit meiner hinteren Bremse unzufrieden, habe den Hebel und den Bremsnocken neu gelagert, war dann besser, aber nicht zufriedenstellend. Ich habe dann die Steckachse und das Hinterrad ca. 2cm herausgezogen, das Spaltmass der oberen Bremsbacke zur Trommel ist 0,5mm größer als bei der unteren Bremsbacke, wobei die Beläge gleich dick sind, warum auch immer.
Jetzt habe ich gesehen, dass an den Bremsbacken an der Kontaktfläche zum Bremsnocken, Bleche mit jeweils 4 "Stiften" befestigt sind.
Weiß jemand, wo ich diese Bleche neu und nach Möglichkeit in unterschiedlichen Stärken her bekomme?
Außerdem brauche ich die "Stifte" oder was das ist auch neu. Im Internet konnte ich dazu nichts finden ...
Danke für Eure Unterstützung
war immer mit meiner hinteren Bremse unzufrieden, habe den Hebel und den Bremsnocken neu gelagert, war dann besser, aber nicht zufriedenstellend. Ich habe dann die Steckachse und das Hinterrad ca. 2cm herausgezogen, das Spaltmass der oberen Bremsbacke zur Trommel ist 0,5mm größer als bei der unteren Bremsbacke, wobei die Beläge gleich dick sind, warum auch immer.
Jetzt habe ich gesehen, dass an den Bremsbacken an der Kontaktfläche zum Bremsnocken, Bleche mit jeweils 4 "Stiften" befestigt sind.
Weiß jemand, wo ich diese Bleche neu und nach Möglichkeit in unterschiedlichen Stärken her bekomme?
Außerdem brauche ich die "Stifte" oder was das ist auch neu. Im Internet konnte ich dazu nichts finden ...
Danke für Eure Unterstützung
- OBS
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Re: Blech an der Bremsbacke hi Touren
Dann scheint der Nocken abgelutscht zu sein. Und wahrscheinlich die Backen ebenfalls.
Die Bleche haben wir früher selbst aus Federstahl hergestellt. Das sollte aber immer nur eine Notlösung sein. Früher hatten wir ja nix. Das Thema ist vor noch nicht allzu langer Zeit hier behandelt worden. Such mal.
Ich würde mich um einen neuen, nicht abgenutzten Bremsnocken kümmern und mir neue Backen besorgen. Gibt es ja alles zum bestellen. Hast ja noch Zeit, bis das Wetter aufgeht.
Die Bleche haben wir früher selbst aus Federstahl hergestellt. Das sollte aber immer nur eine Notlösung sein. Früher hatten wir ja nix. Das Thema ist vor noch nicht allzu langer Zeit hier behandelt worden. Such mal.
Ich würde mich um einen neuen, nicht abgenutzten Bremsnocken kümmern und mir neue Backen besorgen. Gibt es ja alles zum bestellen. Hast ja noch Zeit, bis das Wetter aufgeht.
Grüße aus Hessen
Thomas
Der Schmied braucht Hammer und Computer
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- Jens425S
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Re: Blech an der Bremsbacke hi Touren
Das mit den Beilagen, ist eigentlich gar keine schlechte Idee.
Die helfen auch dabei, die Beläge länger zu fahren, obwohl wir wohl fast alle, immer dünnere Bremsringe haben und trotzdem weit genug, von der kritischen 30% Auslenkung, des Nockens entfernt zu bleiben!
Bei MZ Teilehändlern, gibt es die in verschiedenen Stärken, als "Ersatzteile" zu kaufen.
Es muss aber nicht der Nocken - unbedingt - das Problem sein!
Ja es kann sein!
Aber es kann auch höherer Verschleiß an der Backe sein. Die Auflaufende Backe, bringt (theoretisch) bis zu 70% mehr Bremsleistung und verschleißt auch entsprechend mehr.
Ich habe vorn, den Nocken optimiert, um die Bremswirkung zu erhöhen.
Das bringt eine ganze Menge mehr Bremswirkung.
Aber auch der Verschleiß, an der nun noch höher belasteten auflaufenden Backe, ist höher geworden.
D.h. ich "arbeite" nun mit verschieden dicken Beilagen.
Muss die aber selbst anfertigen, weil`s für die AWO keine zu kaufen gibt.
Die helfen auch dabei, die Beläge länger zu fahren, obwohl wir wohl fast alle, immer dünnere Bremsringe haben und trotzdem weit genug, von der kritischen 30% Auslenkung, des Nockens entfernt zu bleiben!
Bei MZ Teilehändlern, gibt es die in verschiedenen Stärken, als "Ersatzteile" zu kaufen.
Es muss aber nicht der Nocken - unbedingt - das Problem sein!
Ja es kann sein!
Aber es kann auch höherer Verschleiß an der Backe sein. Die Auflaufende Backe, bringt (theoretisch) bis zu 70% mehr Bremsleistung und verschleißt auch entsprechend mehr.
Ich habe vorn, den Nocken optimiert, um die Bremswirkung zu erhöhen.
Das bringt eine ganze Menge mehr Bremswirkung.
Aber auch der Verschleiß, an der nun noch höher belasteten auflaufenden Backe, ist höher geworden.
D.h. ich "arbeite" nun mit verschieden dicken Beilagen.
Muss die aber selbst anfertigen, weil`s für die AWO keine zu kaufen gibt.
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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Re: Blech an der Bremsbacke hi Touren
Jens, wenn du an die Nocken Trockenschmierung anbringst, tropft nichts auf die Bremsbeläge und die Nocken halten länger. 
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
Венн Ду Дас Лезен Каннст, Данн Бист Ду Eин Луcтигер Унд Гебилдетер Oсси.
НУ ЗАЯЦ ПОГОДИ! ***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!
DER GEWOLLTE ZUSAMMENBRUCH
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- Jens425S
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Re: Blech an der Bremsbacke hi Touren
Ich schmiere die Nocken schon so.
Da tropft auch nichts, aber der Bremsbelag, der einen Hauch früher und fester angedrückten (Auflaufenden) Backe verschleißt stärker.
Darum die Beilagen zum Ausgleichen...
Da tropft auch nichts, aber der Bremsbelag, der einen Hauch früher und fester angedrückten (Auflaufenden) Backe verschleißt stärker.
Darum die Beilagen zum Ausgleichen...
Viele Grüße
Jens
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Re: Blech an der Bremsbacke hi Touren
Hallo Jens,
sehr interessant.
Wie machst Du die Beilagen an den Bremsbacken fest oder legst Du die nur unter?
Meine Backen sehen noch gut aus, auch der Bremsnocken macht einen guten Eindruck.
Hatte mir vor ein paar Tagen ganz neue Bremsbacken im Nachbau bestellt, hatte dafür nur einen Anbieter gefunden, die waren aber im Außendurchmesser zu klein, der Bremsnocken ließ sich so weit verdrehen, dass er stecken blieb, musste die Backen zurück schicken.
Habe mir auch überlegt, einfach eine Backe mit 0,5mm mehr Belag einzubauen, dann kann ich mir das mit den Blechen sparen, so bleiben wird es jedenfalls nicht.
Viele Grüße
sehr interessant.
Wie machst Du die Beilagen an den Bremsbacken fest oder legst Du die nur unter?
Meine Backen sehen noch gut aus, auch der Bremsnocken macht einen guten Eindruck.
Hatte mir vor ein paar Tagen ganz neue Bremsbacken im Nachbau bestellt, hatte dafür nur einen Anbieter gefunden, die waren aber im Außendurchmesser zu klein, der Bremsnocken ließ sich so weit verdrehen, dass er stecken blieb, musste die Backen zurück schicken.
Habe mir auch überlegt, einfach eine Backe mit 0,5mm mehr Belag einzubauen, dann kann ich mir das mit den Blechen sparen, so bleiben wird es jedenfalls nicht.
Viele Grüße
- Jens425S
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Re: Blech an der Bremsbacke hi Touren
Ich biege mir aus unterschiedlich starken Blechen, Streifen die sich so fest wie möglich, um die Bremsbacken anlegen lassen.
Im Grunde so, wie die aufgenieteten Verstärkungen. Nur eben auswechselbar und nicht vernietet, verklebt usw.
Das ist immer ein bisschen Aufwand, weil die fest sitzen müssen.
Bringt aber auch eine Reihe von Vorteilen.
- Der Nocken muss nicht mehr auf den schon verschlissenen Bahnen, der Bremsbacke "arbeiten". Was weniger Kraftaufwand bedeutet.
- Man kann die unterschiedlich stark verschleißenden Backen relativ gut aufeinander abstimmen.
- Und es ist möglich, die Beläge länger abzunutzen, ohne dass der Nocken über die kritischen 30% Auslenkung kommt.
Je nachdem wie viel Du fährst (und bremsen musst), musst Du Dich öfter mit dem Thema beschäftigen.
Bei mir kommt dazu, dass ich fertige Reserveräder habe. Die Bremsringe sind aber nicht exakt gleich stark verbraucht.
Ich möchte aber auch nicht, die ohnehin schon dünnen Bremsringe ausdrehen lassen. Also kompensiere ich das auch mit Beilag Blechen.
Das hat sich bisher gut bewährt. Ich habe schon ein paar Reifen verschlissen (fahre Gespann, im Alltag, vielen Bergen und Stadtverkehr) und musste daher auch schon einige Male Räder "umstecken".
Ja, Du brauchst mehr Belag-dicke!
Es gibt auch schon fertige "Übermaßbeläge", bzw. überholte Bremsbacken, mit Übermaß-Belägen.
Im Grunde so, wie die aufgenieteten Verstärkungen. Nur eben auswechselbar und nicht vernietet, verklebt usw.
Das ist immer ein bisschen Aufwand, weil die fest sitzen müssen.
Bringt aber auch eine Reihe von Vorteilen.
- Der Nocken muss nicht mehr auf den schon verschlissenen Bahnen, der Bremsbacke "arbeiten". Was weniger Kraftaufwand bedeutet.
- Man kann die unterschiedlich stark verschleißenden Backen relativ gut aufeinander abstimmen.
- Und es ist möglich, die Beläge länger abzunutzen, ohne dass der Nocken über die kritischen 30% Auslenkung kommt.
Je nachdem wie viel Du fährst (und bremsen musst), musst Du Dich öfter mit dem Thema beschäftigen.
Bei mir kommt dazu, dass ich fertige Reserveräder habe. Die Bremsringe sind aber nicht exakt gleich stark verbraucht.
Ich möchte aber auch nicht, die ohnehin schon dünnen Bremsringe ausdrehen lassen. Also kompensiere ich das auch mit Beilag Blechen.
Das hat sich bisher gut bewährt. Ich habe schon ein paar Reifen verschlissen (fahre Gespann, im Alltag, vielen Bergen und Stadtverkehr) und musste daher auch schon einige Male Räder "umstecken".
Ja, Du brauchst mehr Belag-dicke!
Es gibt auch schon fertige "Übermaßbeläge", bzw. überholte Bremsbacken, mit Übermaß-Belägen.
Viele Grüße
Jens
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