Hallo zusammen,
der Beitrag ist ein bisschen eingeschlafen.
Daher wollte ich mal fragen, ob es eurerseits inzwischen Erfahrungen gibt?!?
Ich habe den Vorderrad-Bremsnocken, so wie von Hertweck empfohlen, vor einigen Monaten nachgearbeitet.
Die Beläge waren schon passend gedreht.
Mit der Bremswirkung war ich aber nicht zufrieden, obwohl ich mir extra, die viel gelobten "weichen" Beläge habe aufziehen lassen.
Die Nacharbeit, am Nocken, hat aber tatsächlich sehr viel gebracht.
Im Grunde genau so, wie von Hertweck beschrieben: Die "Ochsenbremse" lässt sich nun mit deutlich weniger Handkraft betätigen und die Bremswirkung ist ungleich besser.
Man könnte das als subjektives Empfinden, versuchen abzutun. Aber die Wirkung ist eindeutig auch am Reifenverschleiß sichtbar.
Ich bin jetzt sicher 1000 Kilometer damit gefahren.
Meine Erfahrungen sind durchweg gut. Ich fahre Gespann, überwiegend in sehr bergigem/kurvenreichem Gelände. Es ist richtig entspannend, wenn man die Bremse nicht wie ein Ochse ziehen muss!
Gerade auf etwas längeren Strecken (Samstag vor 2 Wochen) 300 km.
Bremstrommel ausdrehen?
- Jens425S
- Moderator
- Beiträge: 1667
- Registriert: Fr 28. Jul 2017, 17:16
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: bei Basel
- Hat sich bedankt: 111 Mal
- Danksagung erhalten: 315 Mal
Re: Bremstrommel ausdrehen?
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
- AndreasT
- Beiträge: 50
- Registriert: Mi 31. Aug 2022, 09:34
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Ronneburg
- Hat sich bedankt: 11 Mal
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Re: Bremstrommel ausdrehen?
Ich habe meine Vordernabe "nachgefräst" da sie spürbar beim Bremsen geeiert hat.
- Stechachse in Schraubstock eingespannt
- Rad drauf gesteckt
- Auf zwei alten passenden Kugellagern ein verstellbarer Halter für einen Luftschleifer geschweißt (Schleifer übrigens mit runden Hartmetallkopf!)
- Beim schleifen das Rad gedreht und die Kugellager immer mal stück für stück auf der Steckachse etwas runter geklopft.
Der mopedprinz.de (R. Nawrath) kann übrigens auch das kompl. Rad auf die Drehbank spannen.


- Stechachse in Schraubstock eingespannt
- Rad drauf gesteckt
- Auf zwei alten passenden Kugellagern ein verstellbarer Halter für einen Luftschleifer geschweißt (Schleifer übrigens mit runden Hartmetallkopf!)
- Beim schleifen das Rad gedreht und die Kugellager immer mal stück für stück auf der Steckachse etwas runter geklopft.
Der mopedprinz.de (R. Nawrath) kann übrigens auch das kompl. Rad auf die Drehbank spannen.



