AWO goes Hydrostößel

Zylinderkopf, Kolben & Zylinder, Kurbelwelle, Nockenwelle, Steuerräder, Motorblock, Lager & Wellendichtring, Dichtungen, Kupplung, Ölpumpe, Ölwanne, Vergaser & Luftfilter, Zündkerze
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Bastelpeter
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von Bastelpeter »

und die letzten 3
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Eine AWO beschleunigt nicht, sie nimmt Fahrt auf!
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ossimoped
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von ossimoped »

Peter..... :D ;;;;;;
AWO fahrn is goil, aber schrauben macht auch Spaß
www.motorentechnik-grahl.de
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Bastelpeter
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von Bastelpeter »

Okay, um das Thema abzuschließen, das war nichts...
Das positive vorab. Die Kipphebel halten und der Ventiltrieb ist drehzahlfest. Grundsätzlich funktioniert das Ganze auch. D.h. wenn ich die Ölpumpe von außen mit dem Akkubohrer mit 500 1/min drehen lasse kommt das Öl in ausreichender Menge oben an. Jetzt dreht die Nockenwelle mit halber Drehzahl und die Ölpumpenwelle hat 9 Zähne. Also ist die Übersetzung 1/18. Da sind 500 Umdrehungen Akkubohrer das Gleiche wie 9000 Umdrehungen Kurbelwelle...
Um es kurz zu machen, es kommt nicht genug Öl an den Stößel, sodass er sich schneller leer juckelt als er nachgefüllt wird. War ne schöne Übung und vielleicht funktioniert es ja, wenn man auf Außenölung umstellt. Aber das machen wir dann beim nächsten mal.
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Bausoldat
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von Bausoldat »

Bastelpeter hat geschrieben: Um es kurz zu machen, es kommt nicht genug Öl an den Stößel, sodass er sich schneller leer juckelt als er nachgefüllt wird.
Du musst bedenken, dass das Öl von der Ölpumpe weg erst noch den Austritt für das Ölschleuderblech passieren muss und dort verliert es an Druck. Rein praktisch kommt im Kopf nur noch "reativ druckloses" Öl an. Du müsstest dann, rein theoretisch gesehen, bei einer Außenölung das vordere Kurbelwellenlagerschild umgehen um oben im Zylinderkopf einen ausreichenden Öldruck aufzubauen, aber dann wird die Hubzapfen nicht mehr mit Öl versorgt. :o Was für eine Ölpumpe hast du denn drin? Die kleine oder die "große" Ausführung? Letztere baut mehr Förderdruck auf, deshalb ist sie bei den frühen Tourenmotoren ungünstig, die neigen dann zur Ölundichtheiten. :roll:
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schraubaudi
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von schraubaudi »

Kann das Bild von Seite 2 mit der Ölbohrung nicht großmachen,leider. Geht die Bohrung von der Drallnut bis in die Pfanne der Hydros ? Wenn nicht würde ich das mal versuchen und am Ende des Hebels die kleinen Löcher verschließen. Überdruck kannts du nicht bekommen, das regelt schon die Ölpumpe. Und Chrischan hat recht, es gibt verschiedene Pumpen.
RIP 14.11.2016
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Bastelpeter
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von Bastelpeter »

Keine Ahnung was ich für ne Pumpe habe. Ist ein Motor mit der Nummer 80xxx. BJ 56 mit Schleuderblech. Ich denke er hat die große Pumpe. Meiner Meinung nach ist der Druck nicht relevant für die Stößel. Die pumpen sich durch eine interne Feder auf und saugen das Öl selber an. Wie gesagt, ohne Fördermenge keine ausreichende Versorgung.
Die Bohrung von der Drallnut geht bis oben. Sie dient ja der Ölversorgung. 2,5mm im Durchmesser. Als Überlaufbohrung ist eine 1.3mm Querbohrung gesetzt. Da kommt die Suppe dann raus. Aber leider nur mit Akkuschraubertuning.

[bbvideo=560,315]https://www.youtube.com/watch?v=wfzvhBHa3Pw[/bbvideo]
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kater

Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von kater »

Hallo,
ne 2. Ölpumpe nur für den Kopf. Im Speedway bei den Jawa-Motoren gab es so was, die war vorne auf die KW montiert.

Gruß Kater
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Edeltuning
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Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von Edeltuning »

Einfach nen Hondamotor einbauen, da ist das alles schon mit dabei. :shock:
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
Венн Ду Дас Лезен Каннст, Данн Бист Ду Eин Луcтигер Унд Гебилдетер Oсси.
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***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
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tingeltangelbob

Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von tingeltangelbob »

Ein sehr schöner ansatz ,Versuch macht kluch.
PdmAJ

Re: AWO goes Hydrostößel

Beitrag von PdmAJ »

Bastelpeter hat geschrieben:Keine Ahnung was ich für ne Pumpe habe. Ist ein Motor mit der Nummer 80xxx. BJ 56 mit Schleuderblech. Ich denke er hat die große Pumpe. Meiner Meinung nach ist der Druck nicht relevant für die Stößel. Die pumpen sich durch eine interne Feder auf und saugen das Öl selber an. Wie gesagt, ohne Fördermenge keine ausreichende Versorgung.
Die Bohrung von der Drallnut geht bis oben. Sie dient ja der Ölversorgung. 2,5mm im Durchmesser. Als Überlaufbohrung ist eine 1.3mm Querbohrung gesetzt. Da kommt die Suppe dann raus. Aber leider nur mit Akkuschraubertuning.
Ich fand deine Arbeit auch sehr spannend. Ich würde die Flinte aber noch nicht ins Korn werfen. Die ersten AWOs hatten sogenannte Druckölwellen. Also Kurbelwellen wie sie jedes moderne Motorrad heute hat, ohne Ölschleuderblech, wobei das Pleuellager über Bohrungen mit Öl versorgt wurde. Dabei pfeift weniger Ölmenge einfach so aus dem System ab wie es bei der Schleuderblechvariante der Fall ist. Diese KW in Verbindung mit der "großen" Ölpumpe könnte für mehr Öl am Kopf sorgen. Man sollte natürlich auch auf allen Wegen zwischen Pumpe und Kopf Engpässe vermeiden.

Grüße, Alex
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