Ausfahrt mit Hindernissen
- Jens69
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Ausfahrt mit Hindernissen
Moin,
wir hatten eine Ausfahrt übers Wochenende nach Peenemünde geplant und uns auf das Wochenende 11.09. bis 13.09.2015 geeinigt. Aus den 5 Leuten wurden letztendlich 4...eine Sport und zwei Touren sowie eine ETZ 301.
Freitag 14 Uhr war Abfahrt...das Wetter nach den letzten Prognosen nicht mehr so berauschend. Von Oranienburg ging es in Richtung B 109. Erster Stop war der Mc Donalds in Prenzlau, wo wir uns mit einem Kaffee aufgewärmt haben. Hinter Prenzlau fing der Regen an...anfangs nicht so schlimm, dass man die Pelle überwerfen musste, aber in Rollwitz sind wir dann doch rechts raus. Da guckten wir nicht schlecht, weil der Motor meiner Touren völlig verölt war...es drückte am vorderen rechten Stehbolzen raus. Naja...was tun...langsamer und teilweise im Windschatten ging es weiter. Nächster Stop die Tankstelle in Ferdinandshof...Ölverlust hielt sich in Grenzen...trotzdem vorsichtshalber ne Pulle geholt.
7 Kilometer weiter der nächste Schock...die Sport von Bert stirbt nach "unschönem" Motorgeräusch ab...Wiederbelebung zwecklos...keine Kompression mehr. Das mitten auf der Landstraße...die Autos fuhren trotz der erlaubten 70 weit mehr...inklusive Lastzügen! Wir haben dann das Motorrad rund 200 Meter weiter in einen Abzweig nach Neuendorf geschoben...zwei Leute haben geschoben und zwei mit Warnwesten nach hinten gesichert. Ein Anruf bei einem Kumpel und der hat sich mit seinem Bus auf die Reise gemacht, um Bert einzusammeln...wir drei fuhren schweren Herzens weiter. Die restlichen 80 Kilometer haben wir am Stück abgespult und waren gegen 19:10 am Ziel.
Samstag nach dem Frühstück ging es dann ans Zerlegen meines Motors...drei Stehbolzen wollten sich nur mit Mühe lösen...der rechte vordere leistete wenig Widerstand. Am Ende zeigte sich, dass er einen halben Zentimeter aus dem Gehäuse gezogen war. Tja...das sah nach dem Ende für mich aus. Zum ersten Mal seit Jahren durfte ich wieder auf dem Sozius Platz nehmen und die Füße an der Kreuzung oben lassen.
Bert hatte für alle Fälle auf dem Rückweg am Freitag bei mir noch eine Kopf- und Fußdichtung abgeholt. Außerdem hatte er aus seinen Beständen noch einen Stehbolzen eingepackt und kam mit der Kawa wieder zurück nach Usedom. Wir trafen uns dann in Karlshagen, wo wir zum Mittag eine Gaststätte in exponierter Lage...heißt direkt an der Straße am Bahnübergang ausgesucht hatten. Nachdem er eingetroffen und was gegessen hatte ging es zurück nach Peenemünde. Die bei mir verbauten Stehbolzen haben ein 8-Millimeter-Feingewinde...der von Bert mitgebrachte ein normales Gewinde M 10. Das war unsere Chance! Wir mussten nur noch das entsprechende Material besorgen. Glücklicherweise erhielten wir den Tipp, dass auf dem Flughafen Peenemünde der Peenemünder Motorsport- und Verkehrsschulungsverein auf der Strecke ist und dass die Jungs mit Werkzeug ausgestattet sind. Also ich als Sozius dorthin und den Jungens mein Problem geschildert. Keine halbe Minute später hatte ich einen Gewindeschneidkasten, Bremsenreiniger und Schraubenkleber in der Hand...danke an die Jungs vom PMV!
Mit einem Lächeln im Gesicht zurück zur Unterkunft...Marko und Bert hatte schon alles vorbereitet. Flugs das Gewinde geschnitten und dabei aufgepasst, dass keine Späne ins Kurbelgehäuse fallen und dann den Stehbolzen eingeklebt. Werkzeug und Kleber wieder zurückgebracht und alles wieder zusammengesetzt.
Dank des Einsatzes meiner Begleiter konnten wir dann zum Abendbrot nach Zinnowitz fahren und ich musste doch wieder die Füße an der Ampel runternehmen.
Sonntag ging es gegen halb zwölf wieder in Richtung Heimat...Geschwindigkeit zwischen 70 und 75 und bei Gegenwind oder Steigungen hab ich mich im Windschatten von Marko versteckt und bin gut wieder zu Hause angekommen. Anfangs hatte sich das zwischen den Kühlrippen hängende Öl noch über den Motor verteilt, am Ende war er weitestgehend trocken.
Danke an meine Jungs...Bert, Marko und Florian...und die Tour wird wiederholt...beim nächsten Mal mit Lumpensammler.
Gruß Jens
wir hatten eine Ausfahrt übers Wochenende nach Peenemünde geplant und uns auf das Wochenende 11.09. bis 13.09.2015 geeinigt. Aus den 5 Leuten wurden letztendlich 4...eine Sport und zwei Touren sowie eine ETZ 301.
Freitag 14 Uhr war Abfahrt...das Wetter nach den letzten Prognosen nicht mehr so berauschend. Von Oranienburg ging es in Richtung B 109. Erster Stop war der Mc Donalds in Prenzlau, wo wir uns mit einem Kaffee aufgewärmt haben. Hinter Prenzlau fing der Regen an...anfangs nicht so schlimm, dass man die Pelle überwerfen musste, aber in Rollwitz sind wir dann doch rechts raus. Da guckten wir nicht schlecht, weil der Motor meiner Touren völlig verölt war...es drückte am vorderen rechten Stehbolzen raus. Naja...was tun...langsamer und teilweise im Windschatten ging es weiter. Nächster Stop die Tankstelle in Ferdinandshof...Ölverlust hielt sich in Grenzen...trotzdem vorsichtshalber ne Pulle geholt.
7 Kilometer weiter der nächste Schock...die Sport von Bert stirbt nach "unschönem" Motorgeräusch ab...Wiederbelebung zwecklos...keine Kompression mehr. Das mitten auf der Landstraße...die Autos fuhren trotz der erlaubten 70 weit mehr...inklusive Lastzügen! Wir haben dann das Motorrad rund 200 Meter weiter in einen Abzweig nach Neuendorf geschoben...zwei Leute haben geschoben und zwei mit Warnwesten nach hinten gesichert. Ein Anruf bei einem Kumpel und der hat sich mit seinem Bus auf die Reise gemacht, um Bert einzusammeln...wir drei fuhren schweren Herzens weiter. Die restlichen 80 Kilometer haben wir am Stück abgespult und waren gegen 19:10 am Ziel.
Samstag nach dem Frühstück ging es dann ans Zerlegen meines Motors...drei Stehbolzen wollten sich nur mit Mühe lösen...der rechte vordere leistete wenig Widerstand. Am Ende zeigte sich, dass er einen halben Zentimeter aus dem Gehäuse gezogen war. Tja...das sah nach dem Ende für mich aus. Zum ersten Mal seit Jahren durfte ich wieder auf dem Sozius Platz nehmen und die Füße an der Kreuzung oben lassen.
Bert hatte für alle Fälle auf dem Rückweg am Freitag bei mir noch eine Kopf- und Fußdichtung abgeholt. Außerdem hatte er aus seinen Beständen noch einen Stehbolzen eingepackt und kam mit der Kawa wieder zurück nach Usedom. Wir trafen uns dann in Karlshagen, wo wir zum Mittag eine Gaststätte in exponierter Lage...heißt direkt an der Straße am Bahnübergang ausgesucht hatten. Nachdem er eingetroffen und was gegessen hatte ging es zurück nach Peenemünde. Die bei mir verbauten Stehbolzen haben ein 8-Millimeter-Feingewinde...der von Bert mitgebrachte ein normales Gewinde M 10. Das war unsere Chance! Wir mussten nur noch das entsprechende Material besorgen. Glücklicherweise erhielten wir den Tipp, dass auf dem Flughafen Peenemünde der Peenemünder Motorsport- und Verkehrsschulungsverein auf der Strecke ist und dass die Jungs mit Werkzeug ausgestattet sind. Also ich als Sozius dorthin und den Jungens mein Problem geschildert. Keine halbe Minute später hatte ich einen Gewindeschneidkasten, Bremsenreiniger und Schraubenkleber in der Hand...danke an die Jungs vom PMV!
Mit einem Lächeln im Gesicht zurück zur Unterkunft...Marko und Bert hatte schon alles vorbereitet. Flugs das Gewinde geschnitten und dabei aufgepasst, dass keine Späne ins Kurbelgehäuse fallen und dann den Stehbolzen eingeklebt. Werkzeug und Kleber wieder zurückgebracht und alles wieder zusammengesetzt.
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Sonntag ging es gegen halb zwölf wieder in Richtung Heimat...Geschwindigkeit zwischen 70 und 75 und bei Gegenwind oder Steigungen hab ich mich im Windschatten von Marko versteckt und bin gut wieder zu Hause angekommen. Anfangs hatte sich das zwischen den Kühlrippen hängende Öl noch über den Motor verteilt, am Ende war er weitestgehend trocken.
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Gruß Jens
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Zuletzt geändert von Jens69 am Mo 14. Sep 2015, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.
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- schraubaudi
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Guuuut. wäre für ne schnelle Hilfe auch etwas weit für mich, aber an der gesamten 109 sind genug Leute die genauso bekloppt sind,schau mal wer da so alles so wohnt.
RIP 14.11.2016
- Jens69
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Hallo Bodo,schraubaudi hat geschrieben:Guuuut. wäre für ne schnelle Hilfe auch etwas weit für mich, aber an der gesamten 109 sind genug Leute die genauso bekloppt sind,schau mal wer da so alles so wohnt.
da wohnen sicher ne menge AWO-Fahrer und -Schrauber...aber guck mal in die Mitgliederkarte...da ist die 109 leer. Kann man nur von Treffen bzw. aus Gesprächen wissen, wer da so wohnt.
Bei Bert hat allerdings noch jemand angehalten, der von nem Schrauber aus Eggesin erzählt hat und der ihm auch sofort geholfen hätte. Da war aber nichts zu machen an dem Motor.
Gruß Jens
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
guten morgen,
wir wohnen zwar nicht auf der 109 aber meinereiner 6km und Pitti knapp 20km davon ab, also hilfe
währe in der nähe gewesen .
gruß jens
wir wohnen zwar nicht auf der 109 aber meinereiner 6km und Pitti knapp 20km davon ab, also hilfe
währe in der nähe gewesen .
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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen .
- Bert
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Hallo AWO Gemeinde,
Ich wünsche allen ein schönes, gesundes und pannenfreies 2016.
Ich habe diesen alten Beitrag wegen des Zusammenhanges herausgesucht und hoffe, das mir jemand von Euch bei meiner Frage weiter helfen kann.
Der Kolben ist an der Nut des Abstreifringes auseinander gegangen, die KW ist hin, Ventile aufgesetzt und die Laufbuchse zerschlagen.
Die Reste des Kolbens sind im Motor kleingeschreddert worden, nur der obere Teil ist geblieben.
Vielleicht kann mir jemand von Euch anhand der Prägung und des Aussehens mitteilen, was das für ein Kolben war.
Fotos füge ich bei.
Danke und Gruß
Bert
Ich wünsche allen ein schönes, gesundes und pannenfreies 2016.
Ich habe diesen alten Beitrag wegen des Zusammenhanges herausgesucht und hoffe, das mir jemand von Euch bei meiner Frage weiter helfen kann.
Lang hat es gedauert, jetzt konnte ich mir den Motor ansehen....die Sport von Bert stirbt nach "unschönem" Motorgeräusch ab...Wiederbelebung zwecklos...keine Kompression mehr.
Der Kolben ist an der Nut des Abstreifringes auseinander gegangen, die KW ist hin, Ventile aufgesetzt und die Laufbuchse zerschlagen.
Die Reste des Kolbens sind im Motor kleingeschreddert worden, nur der obere Teil ist geblieben.
Vielleicht kann mir jemand von Euch anhand der Prägung und des Aussehens mitteilen, was das für ein Kolben war.
Fotos füge ich bei.
Danke und Gruß
Bert
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....denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.....
AWO Sport Bj.1957, MZ-RT 125-3 Bj. 1959, BMW R1150R Bj. 2002
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- Roy
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Hallo Bert!
Ich glaube zu wissen, was das für ein Kolben war.
les doch mal den Beitrag Durch:
http://www.awoforum.de/viewtopic.php?f= ... lit=kolben
Viele Grüße
Roy
Ich glaube zu wissen, was das für ein Kolben war.
les doch mal den Beitrag Durch:
http://www.awoforum.de/viewtopic.php?f= ... lit=kolben
Viele Grüße
Roy
Zuletzt geändert von Roy am Sa 2. Jan 2016, 08:53, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist klug und weise, an allem zu zweifeln.
- Roadrunner
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Dürfte ein Almot Kolben sein
wie dieser hier http://i.ebayimg.com/t/Kolben-Flachkolb ... F/$_57.JPG
Ralf
wie dieser hier http://i.ebayimg.com/t/Kolben-Flachkolb ... F/$_57.JPG
Ralf
Zuletzt geändert von Roadrunner am Sa 2. Jan 2016, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
- steckkruemmer
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Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Die "DINGER" sind wohl immer noch im Umlauf
??? Hoffentlich nicht
!
Grüße Tobias
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"The difference between men and boys is the size of their toys"
C.Shelby
C.Shelby
- Funkenzüchter
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- Wohnort: Gransee
Re: Ausfahrt mit Hindernissen
Moin, Bert,
der Ralf hat Recht, es ist/war ein Almot-Kolben (den Karton hab ich auch noch)
Gruß aus Gransee Thomas
der Ralf hat Recht, es ist/war ein Almot-Kolben (den Karton hab ich auch noch)
Gruß aus Gransee Thomas
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ALSO:
Entweder det Licht brennt !.. oder der Schalter iss kaputt !!

