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Ölpumpe testen

Verfasst: Do 25. Dez 2014, 20:51
von akkon
Moin moin

Ich bin gerade dabei mir einen Motor auf zu bauen.
Da ist mir die Frage auf gekommen ob es eine Möglichkeit gibt die Ölpumpe vor dem Einbau auf die Fördermenge zu testen und ob das überhaupt sinnvoll ist.
Hat da sich schon mal jemand Gedanken gemacht? Eventuell eine sinnvolle Lösung bzw einen Ansatz?

Gruß Ekki

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Do 25. Dez 2014, 21:52
von PdmAJ
Nabend,

da hilft wahrscheinlich nur ein Versuchsaufbau mit dem du die relative Förderleistung verschiedener, baugleicher, Ölpumpen ermitteln kannst. Ich denke da an einen Antrieb der Pumpe mittels Akkuschrauber bei einer festgelegten Drehzahl über eine festgelegte Zeit. Dann kannst du die geförderten Mengen der Pumpen untereinander vergleichen und dir die beste aussuchen. Man könnte zusätzlich mittels einer Blende oder wechselbarer Düsen einen gewissen Förderwiderstand simulieren und weiter vergleichen.
Ich für meinen Teil halte die Pumpe mal in ne Schüssel mit Öl ( meist Altöl) und treibe sie mal kurz an und schaue, dass sie ordentlich fördert. Also nix genaues eher so nach Gefühl und Erfahrung.

Aber du kannst ja mal einen einfachen für möglichst viele Leute reproduzierbaren Versuchsaufbau entwickeln und mal ein paar Fördemengen je Zeiteinheit hier veröffentlichen. Zb. 2min bei 500u/min usw. Is ja Winter und is dunkel und du hast Zeit ;;;;; !

Grüße, Alex

PS: Das Ganze dann noch bei unterschiedlichen Öltemperaturen, mit verschiedenen Ölsorten, mit oder ohne Mathy und und und :lol: !!!

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Do 25. Dez 2014, 22:24
von flar
Hi Ekki (schon wieder)

würde das auch wie Alex über einen Versuchsaufbau testen. Mit einer Welle die Pumpe antreiben, unten einen Schlauch auf das Ansaugstück stülpen und dann sehen wie lange es dauert bis z.B. ein Liter (warmes) Öl aus einem Behälter abgesaugt wurde. Ich würde aber erst mal mit Pflanzenöl anfangen, denn ich kann mir vorstellen das dass eine Sauerei gibt. Den Druck messen stell ich mir schwieriger vor. Kannst ja wie hoch oder wie weit das Öl spritzt, und am besten draußen :lol:

Mit oder ohne Filtersystem ?

ralf

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 00:13
von essifreak
Wenn die Dichtfläche, und die beiden Zahnräder noch ordentlich in Schuss sind, sollte es doch mit der Ölpumpe an sich keine Probleme geben oder? Und die beiden genannten Sachen kann man doch relativ unkompliziert überprüfen...

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 00:44
von akkon
essifreak hat geschrieben:Wenn die Dichtfläche, und die beiden Zahnräder noch ordentlich in Schuss sind, sollte es doch mit der Ölpumpe an sich keine Probleme geben oder? Und die beiden genannten Sachen kann man doch relativ unkompliziert überprüfen...
Das die Substanz als solche io sein sollte ist klar .
Geht jetzt nur um den Testlauf auf maximale Förderung.
Hab neulich nur ne Pumpe gesehen, die soviel Leistung hatte, trotz Filtersystem, dass das Öl bei laufendem Motor förmlich oben rausschoß. ;)

Gruß Ekki

PS : Gibt da jetzt sicher jemand der sich erkennt. ;)

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 01:45
von Edeltuning
Wenn ich auf die Idee gekommen wäre, Ölpumpen zu testen, hätte ich es mit Prüfung des
geförderten Öldruckes getan. Was nützt eine drucklose Fördermenge, wenn oben nichts ankommt :?:

Z.B. >>> http://www.ebay.de/itm/Universal-Benzin ... 3a643897e4

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 01:49
von essifreak
akkon hat geschrieben:
essifreak hat geschrieben:Wenn die Dichtfläche, und die beiden Zahnräder noch ordentlich in Schuss sind, sollte es doch mit der Ölpumpe an sich keine Probleme geben oder? Und die beiden genannten Sachen kann man doch relativ unkompliziert überprüfen...
Das die Substanz als solche io sein sollte ist klar .
Geht jetzt nur um den Testlauf auf maximale Förderung.
Hab neulich nur ne Pumpe gesehen, die soviel Leistung hatte, trotz Filtersystem, dass das Öl bei laufendem Motor förmlich oben rausschoß. ;)

Gruß Ekki

PS : Gibt da jetzt sicher jemand der sich erkennt. ;)
Aber ob zu viel Druck unbedingt förderlich ist? Da muss doch dann irgendwas an der Pumpe oder an den Kanälen nicht mehr dem Original entsprechen...

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 01:58
von Edeltuning
essifreak hat geschrieben:
Aber ob zu viel Druck unbedingt förderlich ist? ...
Es geht in diesem Falle die Funktionalität der Pumpe zu testen und nicht ob das System verstopft ist.
Und drucklose Fördermenge ist da nicht ganz aussagekräftig...wenn mans schon testen möchte. :idea:

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 10:55
von Roadrunner
Der erreichbare Öldruck lässt bestimmt eine Aussage über den inneren Zustand der Pumpe zu aber nicht über die Förderleistung. Da der Awomotor , je nach Bj. und Typ ein anderes Ölsystem hat müsste man ergo ersteinmal feststellen welchen Öldruck man braucht. Wird recht schwierig sein ,da das wiederum von der Viskosität und Temperatur des verwendeten Öls abhängt . Das Ölsystem der Awo ist aber so aufgebaut , dass auch mit wenig Öldruck alle Bauteile geschmiert werden können.
Ergo um Pumpen vergleichen zu können müsste man einen Testaufbau machen , bei dem die Pumpe mit gleichbleibender Drehzahl ( innerhalb der normalen Betriebsdrehzahlen ) angetrieben wird und über einen veränderlichen Querschnitt mit verschiedenen Drücken betrieben wird. So könnte die Fördermenge bei verschiedenen Drücken gemessen und die Pumpen verglichen werden.

Aus meiner Erfahrung sind die Pumpen der Sportawos , der letzten Baujahre , diejenigen mit der besten Förderleistung und die Pumpen der ersten Generation die "Schlechtesten" !
Nur kann man bei den sehr frühen Steckköpfen keine stärkeren Pumpen verwenden , sonst geht es einem so wie mir und man befüllt sich den Raum oberhalb der Ventile bis zum Bund und man hat einen Nebelwerfer ;-) .

Ralf

Re: Ölpumpe testen

Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 11:53
von basti280
@ Ralf: Fluchtfahrzeug :lol: oder Viskosität zu hoch ;-)
@ Ekki: Sollte wie schon mehrfach gesagt im geschlossenen System stattfinden - sonst ist das Ergebnis verfälscht, bzw. du hast nur ne Aussage über die Funktionalität und nicht über die Förderleistung im System an sich.

Sebastian