Fußschaltung Hackergetriebe
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fuchskuet
Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Leute,
ich bin gerade dabei mein Hackergetriebe zusammenzubauen. Beim Einsetzen der Fußschaltung müsssen die beiden Schraubenfedern des Ratschenhebels mit einem speziellen Einsatzblech auseinandergedrückt werden. Da ich dieses Blech nicht habe, wollte ich mal nachfragen, ob Ihr da einen speziellen Trick anwendet oder ob Ihr Euch selbst Hilfsmittel bastelt ?
MfG
Enrico
ich bin gerade dabei mein Hackergetriebe zusammenzubauen. Beim Einsetzen der Fußschaltung müsssen die beiden Schraubenfedern des Ratschenhebels mit einem speziellen Einsatzblech auseinandergedrückt werden. Da ich dieses Blech nicht habe, wollte ich mal nachfragen, ob Ihr da einen speziellen Trick anwendet oder ob Ihr Euch selbst Hilfsmittel bastelt ?
MfG
Enrico
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Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Enrico ,
bei meinen Hackergetrieben war lediglich eine Schraubenfeder zwischen den 2 Schaltzähnen und eine Drahtfeder am Ratschenhebel. Für Beides braucht man kein Spezialwerkzeug. Die Fußschaltung setzt man am Lagerflansch komplett zusammen und diesen mit etwas Fingerspitzengefühl von oben her in das Getriebe ein. Beim Aufsetzen der Schaltzähne auf die Ratschenbuchse , den Lagerflansch etwas hin und her bewegen bei gleichzeitigem . leichten Druck nach unten. Dann sollte das klappen. Manchmal braucht man 2-3 Anläufe.
Gruß Ralf
bei meinen Hackergetrieben war lediglich eine Schraubenfeder zwischen den 2 Schaltzähnen und eine Drahtfeder am Ratschenhebel. Für Beides braucht man kein Spezialwerkzeug. Die Fußschaltung setzt man am Lagerflansch komplett zusammen und diesen mit etwas Fingerspitzengefühl von oben her in das Getriebe ein. Beim Aufsetzen der Schaltzähne auf die Ratschenbuchse , den Lagerflansch etwas hin und her bewegen bei gleichzeitigem . leichten Druck nach unten. Dann sollte das klappen. Manchmal braucht man 2-3 Anläufe.
Gruß Ralf
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Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Ich sag mal so,wer es noch nicht gemacht hat,sind 20-30 Anläufe ok.Roadrunner hat geschrieben:anchmal braucht man 2-3 Anläufe.
Der Rest wär Zufall.Beim letzten Hacker sind Alter Falter und ich eben bei
dieser Feder fast verzweifelt.Kann auch daran liegen,dass zu wenig
auffm Tisch stand.
Gruß - Willi
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fuchskuet
Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Ralf und Willi,
hat geklappt. Am ersten Abend 30 Versuche aber ohne Bier. Gestern Abend nach drei Bieren beim dritten Versuch erfolgreich. Mit Übung geht's dann zusehens schneller.
Ralf:
Auf den Stammtischseiten kann man sehen, dass es zwei unterschiedliche Schaltwellen gab. Eine mit elektrischer und eine mit mechanischer Leerlaufkontrolle. Worin besteht genau der Unterschied. Das ist nicht genau zu erkennen? Ich habe nämlich das Problem, dass ich nach dem Anziehen der Senkkopfschraube für die Ratschenbuchse das Getriebe mit dem Handschalthebel nur noch schwer durchschalten kann:
Die Welle wird durch das Anziehen der Schraube von der Handschalthebelseite bis zum Anschlag durch die Schaltgabeln gezogen. Dadurch drücke ich die Kurvenscheibe direkt an die Gehäuseinnenseite - siehe unteres Bild.
Verbaut habe ich von links nach rechts auf das offene Getriebe schauend:
Handschalthebel, Abschlussdeckel, Lagerflansch, Schalgabeln (ein Stück), Abstandsscheibe, Kurvenscheibe, Kontaktzeiger, Ratschenbuchse, Senkkopfschraube.
Löse ich die Senkkopfschraube, kann ich per Hand super durchschalten. Ziehe ich sie an, geht's nur noch schwergängig.
Die Fußschaltung selbst habe ich probeweise installiert und auch hier geht's sehr schwergängig - sogar nach Lösen der Senkkopfschraube. Vielleicht liegt es an der Schaltwelle und auch an der Fußschaltwelle - da gabs verschiedene Ausführungen.
Außerdem habe ich festgestellt, daß der Hanschalthebel mit Welle doch etwas Spiel hat , bevor er auf Widerstand greift. Den Vierkant kann ich nämlich leicht in der Öffnung der Kurvenscheibe bewegen.
Mache heute Abend mal genaue Fotos.
MfG
ENrico
hat geklappt. Am ersten Abend 30 Versuche aber ohne Bier. Gestern Abend nach drei Bieren beim dritten Versuch erfolgreich. Mit Übung geht's dann zusehens schneller.
Ralf:
Auf den Stammtischseiten kann man sehen, dass es zwei unterschiedliche Schaltwellen gab. Eine mit elektrischer und eine mit mechanischer Leerlaufkontrolle. Worin besteht genau der Unterschied. Das ist nicht genau zu erkennen? Ich habe nämlich das Problem, dass ich nach dem Anziehen der Senkkopfschraube für die Ratschenbuchse das Getriebe mit dem Handschalthebel nur noch schwer durchschalten kann:
Die Welle wird durch das Anziehen der Schraube von der Handschalthebelseite bis zum Anschlag durch die Schaltgabeln gezogen. Dadurch drücke ich die Kurvenscheibe direkt an die Gehäuseinnenseite - siehe unteres Bild.
Verbaut habe ich von links nach rechts auf das offene Getriebe schauend:
Handschalthebel, Abschlussdeckel, Lagerflansch, Schalgabeln (ein Stück), Abstandsscheibe, Kurvenscheibe, Kontaktzeiger, Ratschenbuchse, Senkkopfschraube.
Löse ich die Senkkopfschraube, kann ich per Hand super durchschalten. Ziehe ich sie an, geht's nur noch schwergängig.
Die Fußschaltung selbst habe ich probeweise installiert und auch hier geht's sehr schwergängig - sogar nach Lösen der Senkkopfschraube. Vielleicht liegt es an der Schaltwelle und auch an der Fußschaltwelle - da gabs verschiedene Ausführungen.
Außerdem habe ich festgestellt, daß der Hanschalthebel mit Welle doch etwas Spiel hat , bevor er auf Widerstand greift. Den Vierkant kann ich nämlich leicht in der Öffnung der Kurvenscheibe bewegen.
Mache heute Abend mal genaue Fotos.
MfG
ENrico
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Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Enrico ,
der Unterschied zwischen den Hackergetrieben mit und ohne LL Kontakt liegt in dem gefragten Teil bei Kurvenscheibe und Ratschenbuchse (siehe Bild )
Dein Problem wird warscheinlich an einer zu weit herausstehenden oder zu langen Bronzebuchse im Getriebegehäuse liegen. ( hier aufgesteckt im Bild "Pfeil" )
Die Lösung wäre also , die Buchse tiefer einpressen , eventuell kürzen oder falls dies nicht zutrifft einfach eine dünne Distanzscheibe zwischen Kurvenscheibe und Ratschenbuchse legen ( Bild )
Gruß Ralf
der Unterschied zwischen den Hackergetrieben mit und ohne LL Kontakt liegt in dem gefragten Teil bei Kurvenscheibe und Ratschenbuchse (siehe Bild )
Dein Problem wird warscheinlich an einer zu weit herausstehenden oder zu langen Bronzebuchse im Getriebegehäuse liegen. ( hier aufgesteckt im Bild "Pfeil" )
Die Lösung wäre also , die Buchse tiefer einpressen , eventuell kürzen oder falls dies nicht zutrifft einfach eine dünne Distanzscheibe zwischen Kurvenscheibe und Ratschenbuchse legen ( Bild )
Gruß Ralf
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fuchskuet
Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Ralf,
das Problem war Deiner Vermutung ähnlich.
Dich Buchse ragte weder auf der Getriebeinnenseite noch auf der Seite der Fußschaltung zu weit raus. Allerdings ist dort keine Bronzebuchse verbaut.
Das Problem lag darin, daß sich die Schaltwelle an einer bestimmten Stelle zu einem Vierkant verjüngt. Auf den Vierkant wird die Kurvenscheibe aufgesteckt. Diese kann dann bis zur Verdickung der Welle auf den Vierkant aufgeschoben werden.
Hier mal am Beispiel mit einer anderen Welle zur besseren Darstellung. Wird die Schaltwelle mit Schaltgabeln und Kurvenscheibe durch das Getriebegehäuse auf der Fußschaltungsseite geführt, ergibt sich folgendes Bild:
Man sieht deutlich, daß die Welle nicht ganz durch die Ratschenbuchse ragt. Zieht man jetzt die Senkkopfschraube an, wird die Welle weiter durch das Getriebe gezogen. Dabei drückt das Ende der Welle mit dem Vierkant die Kurvenscheibe stramm an die Gehäuseinnenseite (siehe zweites Bild).
Ich habe jetzt eine Unterlegscheibe genommen, diese viereckig geschliffen und als Distanzstück mit auf die Welle in die Aussparung der Ratschenbuchse gelegt (siehe letztes Bild).
Jetzt lässt sich das Getriebe per Hand sauber und leicht durchschalten. Der vierte Gang geht manchmal nicht gleich auf Anhieb rein. Liegt wahrscheinlich daran, dass das Getriebe noch offen ist und die Wellen ohne Deckel nicht 100 %ig fluchten. Wenn man die Wellen beim schalten dreht, geht es dann besser.
MfG
Enrico
das Problem war Deiner Vermutung ähnlich.
Dich Buchse ragte weder auf der Getriebeinnenseite noch auf der Seite der Fußschaltung zu weit raus. Allerdings ist dort keine Bronzebuchse verbaut.
Das Problem lag darin, daß sich die Schaltwelle an einer bestimmten Stelle zu einem Vierkant verjüngt. Auf den Vierkant wird die Kurvenscheibe aufgesteckt. Diese kann dann bis zur Verdickung der Welle auf den Vierkant aufgeschoben werden.
Hier mal am Beispiel mit einer anderen Welle zur besseren Darstellung. Wird die Schaltwelle mit Schaltgabeln und Kurvenscheibe durch das Getriebegehäuse auf der Fußschaltungsseite geführt, ergibt sich folgendes Bild:
Man sieht deutlich, daß die Welle nicht ganz durch die Ratschenbuchse ragt. Zieht man jetzt die Senkkopfschraube an, wird die Welle weiter durch das Getriebe gezogen. Dabei drückt das Ende der Welle mit dem Vierkant die Kurvenscheibe stramm an die Gehäuseinnenseite (siehe zweites Bild).
Ich habe jetzt eine Unterlegscheibe genommen, diese viereckig geschliffen und als Distanzstück mit auf die Welle in die Aussparung der Ratschenbuchse gelegt (siehe letztes Bild).
Jetzt lässt sich das Getriebe per Hand sauber und leicht durchschalten. Der vierte Gang geht manchmal nicht gleich auf Anhieb rein. Liegt wahrscheinlich daran, dass das Getriebe noch offen ist und die Wellen ohne Deckel nicht 100 %ig fluchten. Wenn man die Wellen beim schalten dreht, geht es dann besser.
MfG
Enrico
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fuchskuet
Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Jetzt geht's weiter mit der Fußschaltung. Per Handschaltung läßt sich alles leicht durchschalten.
Nach Aufsetzen der Fußschaltung habe ich das Problem, das das Hochschalten unter enormen Kraftaufwand funktioniert und das Herunterschalten auch. Verbaut ist für das Getriebe 29xxx dieser Mechanismus.
Ich werde heute Abend erst einmal eine Dichtung zwischen Getriebegehäuse und Flansch legen und probieren.
Nach Aufsetzen der Fußschaltung habe ich das Problem, das das Hochschalten unter enormen Kraftaufwand funktioniert und das Herunterschalten auch. Verbaut ist für das Getriebe 29xxx dieser Mechanismus.
Ich werde heute Abend erst einmal eine Dichtung zwischen Getriebegehäuse und Flansch legen und probieren.
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Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Enrico ,
Mit Deiner 4 Kantscheibe hast Du nichts anderes gemacht , als das Spiel zwischen der Buchse ( bei Dir wohl Stahl )und Kurvenscheibe+Ratschenbuchse vergrößert. Also FAST genau das Selbe wie von mir beschrieben. Nur mit einem Unterschied . Bei Dir ist jetzt die Schaltwelle , Ratschenbuchse und Kurvenscheibe etwas lose. Das die Schaltwelle nicht gänzlich mit der Ratschenbuchse abschließt ist nämlich völlig normal und gewollt. Man verspannt auf die Art alle Bauteile miteinander und verhindert damit das Ausklappern der Bauteile beim Schalten.
Mit Deinem nächsten Problem zusammen , vermute ich , dass Du dieses Getriebe aus mehreren Zusammensetzen willst. Ein miteinander gelaufenes Getriebe hat nämlich dererlei Probleme höchst selten.
"Schalten mit hohem Kraftaufwand" , was verstehst Du darunter ? Fußschalthebel geht generell schwer ? Fußschalthebel geht bis zum Schaltpunkt leicht aber Gänge lassen sich nur mit Gewalt schalten ?
Bei ersterem , dickere Dichtung nehmen .
Bei Letzterem , wenn die Handschaltung sehr leicht funktioniert , muß die Fußschaltung ähnlich schalten oder Du hast beim Einbau was Verklemmt.
Wenn die Gänge nicht gänzlich einrasten ,kann es am Gehäuse und an der Fußschaltwelle liegen . Fußschaltwellen gibt es mehrere Ausführungen ,die optisch identisch aussehen aber doch nicht ohne Weiteres austauschbar sind.
Verbaut man die falsche Fußschaltwelle stößt diese am Getriebegehäuse an und der Gang rastet nicht ein. Das merkt man , wenn bei Fußschalthebelendanschlag am Handschalthebel noch etwas nachgeholfen werden kann um den Gang völlig einzulegen.
Ralf
Mit Deiner 4 Kantscheibe hast Du nichts anderes gemacht , als das Spiel zwischen der Buchse ( bei Dir wohl Stahl )und Kurvenscheibe+Ratschenbuchse vergrößert. Also FAST genau das Selbe wie von mir beschrieben. Nur mit einem Unterschied . Bei Dir ist jetzt die Schaltwelle , Ratschenbuchse und Kurvenscheibe etwas lose. Das die Schaltwelle nicht gänzlich mit der Ratschenbuchse abschließt ist nämlich völlig normal und gewollt. Man verspannt auf die Art alle Bauteile miteinander und verhindert damit das Ausklappern der Bauteile beim Schalten.
Mit Deinem nächsten Problem zusammen , vermute ich , dass Du dieses Getriebe aus mehreren Zusammensetzen willst. Ein miteinander gelaufenes Getriebe hat nämlich dererlei Probleme höchst selten.
"Schalten mit hohem Kraftaufwand" , was verstehst Du darunter ? Fußschalthebel geht generell schwer ? Fußschalthebel geht bis zum Schaltpunkt leicht aber Gänge lassen sich nur mit Gewalt schalten ?
Bei ersterem , dickere Dichtung nehmen .
Bei Letzterem , wenn die Handschaltung sehr leicht funktioniert , muß die Fußschaltung ähnlich schalten oder Du hast beim Einbau was Verklemmt.
Wenn die Gänge nicht gänzlich einrasten ,kann es am Gehäuse und an der Fußschaltwelle liegen . Fußschaltwellen gibt es mehrere Ausführungen ,die optisch identisch aussehen aber doch nicht ohne Weiteres austauschbar sind.
Verbaut man die falsche Fußschaltwelle stößt diese am Getriebegehäuse an und der Gang rastet nicht ein. Das merkt man , wenn bei Fußschalthebelendanschlag am Handschalthebel noch etwas nachgeholfen werden kann um den Gang völlig einzulegen.
Ralf
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
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fuchskuet
Re: Fußschaltung Hackergetriebe
Hallo Ralf,
das Getriebe habe ich von Jemanden komplett bekommen. Das Gehäuse wurde gestrahlt und gereinigt. Gewechselt habe ich lediglich Lager, Dichtungen und die Bronzebuchsen der Zahnräder.
Ob das Getriebe beim Vorbesitzer aus mehreren Einzelteilen zusammengebaut wurde, kann ich nicht sagen.
Die teilweise abgebildeten Einzelteile sind aus einem anderen Getriebe. Diese nutze ich nur zum Probieren und veranschaulichen. Verbaut wird ausschließlich das, was vorher auch im Getriebe war.
das Getriebe habe ich von Jemanden komplett bekommen. Das Gehäuse wurde gestrahlt und gereinigt. Gewechselt habe ich lediglich Lager, Dichtungen und die Bronzebuchsen der Zahnräder.
Ob das Getriebe beim Vorbesitzer aus mehreren Einzelteilen zusammengebaut wurde, kann ich nicht sagen.
Die teilweise abgebildeten Einzelteile sind aus einem anderen Getriebe. Diese nutze ich nur zum Probieren und veranschaulichen. Verbaut wird ausschließlich das, was vorher auch im Getriebe war.

